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Lokales

18. Oktober 2017 | 13:25 Uhr

Warnowstraße entlastet Verkehr

vom

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erstellt am 21.Sep.2010 | 08:23 Uhr

Stadtmitte | Mit großen Schritten geht der Bau östlich der Stadtmauer voran. Wo in den kommenden Jahren das neue Petriviertel entstehen soll, ist gestern zum ersten Spatenstich für die Neue Warnowstraße angesetzt worden. Sie soll schon im November für den eingeschränkten Verkehr freigegeben werden. Das sagt Heiko Tiburtius, Leiter des Tief- und Hafenbauamts. Zeitgleich mit dem Spatenstich eröffnete die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung (RGS) den Knotenausbau des Mühlendamms zum Fischerbruch.

Auf einer Länge von 550 Metern entsteht bis voraussichtlich Juni 2011 die asphaltierte Neue Warnowstraße. Der barrierefreie Gehweg wird später mit Naturstein- und Betonpflaster gestaltet. Verkehrsinseln erleichtern das Überqueren der Straße. Die Planungs- und Baukosten für das Projekt belaufen sich auf 5,9 Millionen Euro. "Die Warnowstraße soll künftig den Verkehr zwischen Mühlendamm und Vorpommern-Brücke umleiten, als Entlastung für die benachbarten Strecken", sagt Reinhard Wolfgramm, Geschäftsführer der RGS. Außerdem soll sie als Sammelstraße für das neue Viertel an der Unterwarnow dienen.

Bau in zwei Abschnitten

Bereits Ende August begannen die Vorbereitungen für den Bau der Verbindungsstraße. In einem ersten Abschnitt entsteht nun die Einmündung der Warnowstraße im Bereich der L 22. "Parallel erfolgt die Baufreimachung für den Bereich Fischer- und Gerberbruch", so Wolfgramm. Zwischen November 2010 und April 2011 entsteht auf der Fläche die Verbindungsstrecke. "Für den Bau wollen wir unser bisheriges Tempo beibehalten", sagt Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos). Noch in diesem Jahr könne die Straße eingeschränkt durchfahren werden.

Mit der Erschließung des Knotenpunktes zum Mühlendamm erhält das bereits bestehende Wohngebiet am Fischerbruch eine zeitsparende Anbindung zum Stadtzentrum. Zuvor sind die Anwohner nur über die L 22 in die Stadt gelangt, da seit April die Brücke am Mühlendamm saniert wurde. "Aufgrund von Schnee und Eis verzögerte sich der Einsatz um drei Monate", sagt RGS-Chef Wolfgramm. Durch die Nähe zur Warnow wurden Pfahlgründungen nötig und Spundwände gesetzt, um die Brücke zu errichten. Für den Knotenpunkt zum Fischerbruch wurden Wasserleitungen ausgetauscht und ein neues Wehr zwischen dem Fischer- und Bleichergraben errichtet. "In den vergangenen Wochen ist der Straßenabschnitt Mühlendamm-Fischerbruch saniert worden", so Wolfgramm. 3,9 Millionen Euro kostet das Teilprojekt. Insgesamt 20 Millionen Euro, die aus Städtebaufördermitteln finanziert werden, fließen in die Erschließung des Petriviertels. "Dafür nimmt die Hansestadt zehn Millionen Euro in die Hand", sagt Methling. An den Projekten beteiligen sich die Firmen Strabag, Asa Bau und Tias Tiesler.

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