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Lokales

19. August 2017 | 00:11 Uhr

Waren auf "dreckiges" Spiel eingestellt

vom

Erfurt | Abwehrmann Michael Wiemann sorgte mit seinem Elfmetertor in der 83. Minute für den Sieg des FC Hansa in Erfurt. André Gericke sprach mit dem Siegtorschützen, der vor der Saison aus Ahlen an die Ostsee gekommen war.

Michael Wiemann, zwei Siege, zwei Spiele - war das der erhoffte Traumstart?

Wiemann: Wenn man nach zwei Spielen sechs Punkte und 4:0 Tore hat, dann kann man wohl von einem guten Start sprechen. Das ist nicht schlecht.

War der Sieg heute in Erfurt, wo die Mannschaft nicht ganz so überzeugend auftrat, ein Zeichen, dass der FC Hansa in dieser Saison durchaus weiter oben mitspielen kann?

Wir wussten, dass es ein "dreckiges" Spiel und Erfurt in den ersten 15 Minuten stark anfangen wird. Darauf haben wir uns eingestellt und gut dagegengehalten. Das war wichtig. Am Ende wurden wir belohnt.

Der FC Hansa trat heute nach vorn nicht so wirkungsvoll in Erscheinung. Glaubt man trotzdem, dass bis zum Schluss noch ein Tor gelingen kann?

Natürlich. Wir hatten in jeder Halbzeit ein, zwei gute Angriffe, die wir nicht zu Ende spielen konnten. Und dann kam ja der Elfmeter. Den habe ich dann einfach reingemacht. Das war der Sieg.

Gab es keine Zweifel, dass Sie ihn schießen?

Vor dem Spiel hat der Trainer gefragt, wer sich sicher fühlt. Da haben sich zwei, drei gemeldet, und ich gehörte dazu. Als es dann Elfmeter gab, habe ich mir nach einem kleinen Gespräch mit Mohammed Lartey den Ball geschnappt und verwandelt.

Was haben Sie zu ihm gesagt?

Ich schieße.

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erstellt am 01.Aug.2010 | 06:46 Uhr

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