"Waldzwerge" im Basteln ganz groß

Lea  (l.) und Samira präsentieren stolz eine gebastelte 'Waldtorte'.
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Lea (l.) und Samira präsentieren stolz eine gebastelte "Waldtorte".

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23. Oktober 2010, 01:57 Uhr

Ludwigslust | Die Natur mit allen Sinnen zu erleben - das stand in der "Waldwoche" für die Kinder aus der ASB-Kindertagesstätte "Waldzwerge" Ludwigslust auf dem Programm. Für die Knirpse gab es da allerlei zu bewundern und zu bestaunen, wie Kita-Leiterin Christel Böpple berichtete. "Wir sind in den Schlossgarten gefahren, haben dort mit den Kindern aus Ästen und Laub eine Höhle gebaut und mit Tüchern zugedeckt. In der Grillhütte wurde ein Feuer entzündet, zuvor hatten wir mit den Kindern den Naturlehrpfad angeschaut."

Mit Förster Frank Mahler unternahmen die Kinder dann einen Ausflug in den an die Kita angrenzenden Wald. Da lernten die drei- bis sechsjährigen Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten allerhand über die Tiere des Waldes, dafür waren mehrere Stationen aufgebaut. "So zeigte der Förster den Kindern präparierte Tiere, so einen Frischling, einen Fuchs, einen jungen Fuchs mit einem Rebhuhn im Fang, auch Baummarder und Hermelin bekamen die Kinder zu Gesicht", ergänzte Christel Böpple.

Auf der Lichtung hatte der Förster zudem Geweihe gelegt, als sie von den Kindern gefunden wurden, gab es dazu auch gleich die Information, um welches Tier es sich handelt.

"Die Mädchen und Jungen unserer Kita wussten in Sachen Tieren aber schon gut Bescheid", freute sich die erfahrene Erzieherin. Mit ihren acht Kolleginnen organisert sie zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, diese Waldwoche, das ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Angebot in Sachen Natur- und Umweltbildung in Kitas darstellt.

Im Wald wurde nicht nur gespielt und getobt, sondern auch Mittag gegessen. Der Hausmeister der Kita brachte es direkt zu den Kindern in die Natur, einmal gab es auch Leckeres vom Grill.

"Gemeinsam mit den Kindern haben wir viel Naturmaterial gesammelt, der Wald bietet in dieser Hinsicht ja viele Schätze. Daraus haben wir dann viele Figuren gebastelt, so z.B. Eulen und Igel aus Kastanien und Tannenzapfen, lustige Männchen, herbstliche Gestecke und vieles mehr", sagte Christel Böpple. Gestern zum Abschluss der Waldwoche wollte noch Revierförster Karl-August Ihde bei den Kindern in der Kita vorbeischauen und sich berichten lassen, was die Mädchen und Jungen so alles erlebt haben.

Spaß gemacht hat es jedenfalls allen, und so wird es sicher auch im nächsten Jahr wieder zweimal eine "Waldwoche" geben.

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