Wahlmarathon mit Show-Einlage

Ivonne  Rämisch machte  ihre Sache prächtig: Schon bei der Vorstellung schien  ihr die Rolle des Burgfräuleins auf den Leib geschrieben. Und am Ende  war sie es tatsächlich, die die Jury zum neuen Neustädter Burgfräulein  wählte.Herbst/Winkel
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Ivonne Rämisch machte ihre Sache prächtig: Schon bei der Vorstellung schien ihr die Rolle des Burgfräuleins auf den Leib geschrieben. Und am Ende war sie es tatsächlich, die die Jury zum neuen Neustädter Burgfräulein wählte.Herbst/Winkel

Solch eine Burgfräulein-Wahl wie die, die am Freitagabend bei einem dreistündigen Wahl-Marathon über die Bühne gegangen war, hat Neustadt-Glewe noch nicht erlebt: Tolle Stimmung, super Moderation, klasse Musik, zünftiges Ambiente und neben zwei hiesigen Kandidatinnen sogar dreifache ausländische Konkurrenz.

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13. Juli 2009, 12:43 Uhr

Neustadt-Glewe | Das Volk war erschienen, die Jury hatte Platz genommen, als die Zeiger der Turmuhr die 19. Stunde gerade hinter sich gelassen hatten und es endlich ernst wurde. Allerdings - und das wussten zu diesem Zeitpunkt lediglich Eingeweihte - nicht für lange: Da schritt zwar der Neustädter Burgadel zu postgotischem Ethno-Swing von Satolstelamanderfanz würdevoll in den Saal, um an der ihm gebührenden langen Festtafel Platz zu nehmen. Aber dann kamen die Kandidatinnen. Und fortan blieb kein Auge trocken.

Fünf Mädchen waren Willens, fünf Aufgaben zu erfüllen und Burgfräulein 2009/2010 zu werden: Ivonne Rämisch aus Klein Laasch, Tina Lohse aus Hohewisch, Eva aus der Schweiz, Gabriele aus Berlin und Charleen aus London. Das anfängliche Staunen im Publikum wich bald einer sicheren Erkenntnis: dass nämlich drei der fünf Kandidatinnen "getürkt" waren. Der Wahl, die am Ende eine glückliche und in Tränen aufgelöste Ivonne Rämisch als Siegerin sah, tat das keinen Abbruch. Im Gegenteil! Mit überaus witzigen Einlagen der drei zusätzlich engagierten "Kandidatinnen" gewann der Abend ungemein. Und vielleicht erleichterte gerade das den "echten" Anwärterinnen, ihre fünf Aufgaben toll zu meistern.

Gewonnen hatte der Abend, der des Regens wegen vom Hof ins Restaurant verlegt worden war, nicht zuletzt auch durch die musikalische Umrahmung von "Satolstelamanderfanz" und deren Mitglied Tara, die eine klasse Moderation hinlegte.

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