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Lokales

25. September 2017 | 15:34 Uhr

FC Hansa Rostock : Vujanovic stürmt für Schied

vom

Hansa-Trainer Peter Vollmann schickt zwar viel lieber eine eingespielte Elf auf den Platz, doch für das Spiel am Sonnabend gegen Wacker Burghausen könnte Vujanovic an Stelle von Schied stürmen.

svz.de von
erstellt am 04.Mär.2011 | 08:25 Uhr

Rostock | Hansa-Trainer Peter Vollmann ist kein großer Freund der Rotation, viel lieber schickt der 53-Jährige eine eingespielte Elf auf den Platz. Für das heutige Duell der Ostseestädter am 27. Spieltag der 3. Fußball-Liga bei Wacker Burghausen (Anstoß 14 Uhr) deutet sich jedoch ein personeller Wechsel im Sturm an. "Die Entscheidung fällt zwischen Marcel Schied und Radovan Vujanovic. Aber wie sie ausfallen wird, weiß ich nicht. Ich werde noch eine Nacht darüber schlafen", sagt Rostocks Chefcoach nach der gestrigen Abschlusseinheit, in der Schied mit zwei Toren einen besseren Eindruck als Vujanovic hinterließ.

Dennoch scheint Letzterer derzeit ein bisschen im Vorteil zu sein, bewies der 29-Jährige in den vergangenen Wochen doch eine merklich ansteigende Form. Mit je einem Tor und einer Vorlage war "Rado" maßgeblich an den beiden zurückliegenden Heimsiegen gegen Werder Bremen II (2:0) sowie Babelsberg (3:0) beteiligt, während "Schiedi" seit nunmehr sieben Auftritten - alle von Beginn an - auf sein elftes Saisontor wartet. "Natürlich möchte ich, wie jeder andere des Teams auch, von Anfang an spielen. Doch das ist die Entscheidung des Trainers. Ich denke, dass ich in den vergangenen beiden Monaten gut gearbeitet habe. Ich bin jedenfalls zufrieden mit mir", erklärt Vujanovic, der in der Hinrunde hinter den Erwartungen zurückblieb: "Phasenweise habe ich mich ein bisschen schwer getan. Aber seit der Vorbereitung im Winter läuft es besser. Egal wieviel Einsatzzeit ich bekomme, ich erarbeite mir immer Chancen. Das ist für einen Stürmer das Wichtigste. Und irgendwann geht dann auch einer rein", sagt der Angreifer.

Heute in Burghausen rechnet der fünffache Saison-Torschütze mit einer schweren Aufgabe. "Ich denke, dass uns wie in Ahlen, Aalen oder auch Unter-

haching ein sehr tiefstehender Gegner erwartet, der zudem auf die Knochen geht. Doch darauf werden wir eingestellt sein", vermutet der im serbischen Arandjelovac geborene Offensivmann.

Ein Rezept, wie man dem Kontrahenten beikommt, hat er auch parat: "Wir müssen es ähnlich machen wie in Koblenz und Geduld beweisen. Der Gegner darf uns nicht interessieren. Wir müssen unser Spiel durchziehen, Chancen kreieren und dann zuschlagen."

Das die Truppe aufgrund der anstehenden Top-Partien mit Offenbach und Braunschweig womöglich vom Duell mit dem 13. ein bisschen abgelenkt ist, glaubt Vujanovic nicht: "Für uns ist immer das nächste Spiel das wichtigste. Außerdem gibt es gegen diese beiden Kontrahenten, wie in Burghausen auch, nur drei Punkte. Und die wollen wir holen."


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