Von Yoga bis Anti-Gewalt-Training

Die Luftballons mit den angehängten Zetteln, in dem die  Wünsche der Gymnasiasten an das Leben formuliert sind. Privat
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Die Luftballons mit den angehängten Zetteln, in dem die Wünsche der Gymnasiasten an das Leben formuliert sind. Privat

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04. September 2010, 01:57 Uhr

Hagenow | "Gleichgewicht im Leben" - unter diesem vielsagenden Motto feierte ein Projekttag am Robert-Stock-Gymnasium erfolgreich Premiere. "Schon seit längerem hatten wir die Idee, einen von Schülern selbst organisierten Aktionstag zu präsentieren, in dem es nicht darum geht, Zensuren zu verteilen, sondern allen Schülern interessante Themen zu vermitteln, die Spaß machen", brachte es Hannes Wagner auf den Punkt. Zusammen mit seinen Mitstreitern Margarita Oskina, Ludwig Schulz, Aaron Kasischke, Anna Theobald, Gesine Bartz und Caroline Rühmling bildete er die Projektgruppe, die von Schulsozialarbeiterin Stefanie Kohlmann unterstützt und betreut wurde. "Wir wollen auf diese Weise auch ein Gemeinschaftsgefühl unter den Schülern schaffen. Man ist jung und sucht seinen Weg, dieser Projekttag war zugleich auch eine gute Gelegenheit für die Siebtklässler, ihre Schule und ihre Mitschüler mal auf solch eine Weise kennen zu lernen", so Hannes Wagner weiter.

Und so zeigten sich dann auch die Angebote an Workshops vielseitig und boten eine Menge Interessantes und Wissenswertes. Da wurde über das Thema Mediensucht und Zeitmanagement referiert, machten Mitarbeiter des Vanda-Mobils auf das Thema Vandalismus aufmerksam. Anti-Gewalt-Training, Yoga, Meditation und Reiki, Selbstverteidigung und Entspannung standen an diesem Tag ebenso auf dem Programm wie das Thema Drogenprävention und Essstörungen. Zum Thema "Finde deinen Weg" in Anlehnung an das Projekttagmotto vermittelte Katja Huenges, Sozialpädagogin der evangelischen Kirche in Hagenow, den Jugendlichen Grundlegendes an Werten und Inhalten, um sich später im Leben zurechtzufinden. "Jeder Schüler hatte einen theoretischen Workshop und einen praktischen Teil zu absolvieren, dazwischen gab es immer wieder Auflockerungsspielchen", ergänzte Margarita Oskina. "Es waren kleine Gruppen zu je zehn Schülern eingeteilt, von je zwei Teamern betreut, die von unserer Projektgruppe ausgebildet und instruiert wurden", erläuterte Hannes Wagner. "Und dieser Tag fand komplett ohne Lehrer statt", fügte Schulsozialarbeiterin Stefanie Kohlmann hinzu, die sich freute, dass das Projekt bei den Gymnasiasten der Klassen 7 bis 12 so gut ankam. Höhepunkt des Tages war dann der Moment, als die mit Helium gefüllten Luftballons in die Luft aufstiegen, versehen mit einem Zettel, in dem die Schüler Wünsche für ihr Leben formuliert hatten. Und das Programm der insgesamt acht Projekttagsstunden hielten die Schüler in einem Film fest, der dann in der Mittagspause von vier fleißigen Gymnasiasten zusammengeschnitten wurde. Alles in allem ein gelungener Projekttag, der mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren ein großer Erfolg wurde.

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