Von Traktor Laage in die Hansa-Chefetage

<strong>Vor 20 Jahren ein Team</strong>, zu dem der heutige Hansa-Boss gehörte: André Kühner, Adolf Steinberg, Andreas Pieper, Bernd Hofmann,  Klaus-Dieter Gräfe, Franko Wiganowski, Torsten Diebenkorn (stehend von links), Rüdiger Wulf, René Ackermann, Andreas Knoch, Klaus Nehls, Mike Gideon, Burkhard Neik (vorne von links) mit Trainer  Jürgen Schülke  (hinten) und Betreuer Joachim Kleindorff <foto> privat</foto>
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Vor 20 Jahren ein Team, zu dem der heutige Hansa-Boss gehörte: André Kühner, Adolf Steinberg, Andreas Pieper, Bernd Hofmann, Klaus-Dieter Gräfe, Franko Wiganowski, Torsten Diebenkorn (stehend von links), Rüdiger Wulf, René Ackermann, Andreas Knoch, Klaus Nehls, Mike Gideon, Burkhard Neik (vorne von links) mit Trainer Jürgen Schülke (hinten) und Betreuer Joachim Kleindorff privat

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26. Juli 2010, 06:47 Uhr

laage/Rostock | Einen gelungenen Einstand hatte nicht nur die Mannschaft, sondern mit dem 3:0 gegen den VfR Aalen auch die neue Führungscrew des FC Hansa Rostock. Auch wenn es "nur" gegen einen Aufsteiger ging, so dürfte doch der gute Start in die erste Drittligasaison eine Bestätigung für Vorstandschef Bernd Hofmann sein. So manch Laager Fußballfreund wird ein besonderes Auge auf den neuen Mann am Ruder der Kogge werfen - schnürte Bernd Hofmann doch einst für kurze Zeit bei Traktor Laage die Töppen! Seine Position: das rechte Mittelfeld.

Woran sich wegen des kurzen Intermezzos nur noch wenige erinnern, hat René Ackermann schwarz auf weiß: ein Mannschaftsfoto als Beleg. "Ja, ich erinnere mich natürlich an die Zeit in Laage", sagt Bernd Hofmann. Er habe, als er zur Armee eingezogen wurde, bei Motor Henningsdorf Bezirks- und DDR-Liga gespielt. "Da hatte es sich ja angeboten, dass er bei uns auch spielt", erinnert sich Klaus Dievenkorn. Der damalige hauptamtliche Sportmitarbeiter in der Recknitzstadt nutzte seine Verbindungen zu den NVA-Verantwortlichen auf dem Flugplatz und eiste den Flugzeugmechaniker Hofmann für Training und Spielbetrieb los. "Stimmt, er klärte damals mit dem Flugplatz, dass wir über den normalen Ausgang hinaus rauskamen. Vor kurzem hat er mich sogar mit einer Mail gegrüßt, er erinnert sich also auch noch daran. Es hat Spaß gemacht, die Mannschaft war eine dufte Truppe. Das war so 1989. Ich war ja nur ein gutes Jahr in Kronskamp, dann kam die Wende und ich habe wie die meisten zu der Zeit nicht zu Ende gedient", erzählt Hofmann. In der Bezirksliga hatte Traktor Laage damals gespielt und sich "schöne Duelle, und mit Güstrow wahre Schlachten" geliefert. Hofmann: "Wahnsinn, wieviele Zuschauer da kamen, ich war sehr überrascht." Sogar wer Bezirksmeister wurde, weiß Hofmann noch: "Parchim."

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