Von Niklot zu Niklot

Donata Herzogin zu Mecklenburg von Solodkoff eröffnete gestern Abend mit Sohn Niklot im Schlosspark-Center die Ausstellung  'Von Niklot zu Niklot'. Klawitter
Donata Herzogin zu Mecklenburg von Solodkoff eröffnete gestern Abend mit Sohn Niklot im Schlosspark-Center die Ausstellung "Von Niklot zu Niklot". Klawitter

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04. Juni 2010, 01:57 Uhr

Altstadt | Unter dem Titel "Von Niklot zu Niklot" hat Donata Herzogin zu Mecklenburg von Solodkoff gestern Abend in der Passage des Schlosspark-Centers gemeinsam mit ihrem 15-jährigen Sohn Niklot, Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Centermanager Klaus Banner eine Ausstellung zur 850-Jahrfeier Schwerins eröffnet. Auf Schautafeln mit Fotos, Daten und Fakten und einem reich bebilderten Zeitstrahl zur Geschichte des Landes wird in dieser Exposition die 850-jährige Geschichte des Schweriner Fürstenhauses in ihren Bezügen zur Entwicklung Mecklenburgs und der Residenzstadt dargestellt. Historikerin Annegret Hegemann führte die zahlreichen Gäste der Vernissage gleich fachkundig durch die 29-Generationen-Schau.

Für eine Überraschung beim Eröffnungsempfang sorgte der jüngste Spross der Fürstenfamilie, Niklot Alexis Herzog zu Mecklenburg - Solodkoff. Er spielte gemeinsam mit dem elfjährigen Pianistentalent Danilo Volpyansky vierhändig am Klavier. Das hochwertige Instrument wird künftig Musikschüler Danilo täglich zur Verfügung stehen, denn der Förderkreis des Konservatoriums kann dank der Unterstützung vieler Sponsoren, allen voran Pianohaus-Inhaber Matthias Kunze, das Klavier dem talentierten Jungen zum Üben zu Hause zur Verfügung stellen. Konservatoriumsdirektor Volker Ahmels bedankte sich für das außerordentliche Engagement einer Vielzahl von Partnern, ohne die Kulturförderung in Schwerin nicht möglich wäre und bezeichnete dies zugleich als ein Markenzeichen der Landeshauptstadt und ihrer kulturellen Entwicklung.

Die Idee, Geld für die musische Bildung Schweriner Kinder zusammenzutragen, sei beim Neujahrsempfang des Centers entstanden, die musikalisch sehr niveauvoll von Schülern des Konservatoriums umrahmt wurde, erzählte Manager Banner. Bei der wenig später gemeinsam mit Schweriner Gastronomen durchgeführten Spargelschäl- und -koch-Benefizaktion sei dann gezielt Geld für die Anschaffung des Klaviers gesammelt worden. 5000 Euro kamen zusammen. Die Summe wurde von Matthias Kunze aufgestockt, der das Instrument lieferte.

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