zur Navigation springen

Volle Konzentration: Hansa kommt mit der stärksten Elf

vom

svz.de von
erstellt am 08.Okt.2010 | 07:05 Uhr

Rostock | Bereits zum sechsten Mal in seiner Vereinsgeschichte tritt der Fußball-Drittligist Hansa Rostock heute zu einem Cupduell in Schwerin an. Nach fünf Siegen gegen die SG Dynamo im FDGB-Pokal der ehemaligen DDR ist diesmal ab 14 Uhr in der 2. Runde des Krombacher-Landespokals von Mecklenburg-Vorpommern der Neumühler SV Kontrahent der Ostseestädter. Dabei ist der West-Landesligist klarer Außenseiter. Alles andere als ein Weiterkommen des FCH mit einem deutlichen Resultat steht außer Frage. Für die Gastgeber kann es im Grunde nur darum gehen, eine zweistellige Pleite zu verhindern, wie Trainer Martin Költzow bereits kurz nach der Auslosung sagte: "Das haben wir uns als Mannschaft vorgenommen."

Hansa-Coach Peter Vollmann nimmt die Begegnung - trotz des vier Klassen tiefer angesiedelten Gegners - sehr ernst und will nicht nur die zweite Reihe aufbieten: "Ich muss mir genau überlegen, was ich mache, und vor allem, was ich als Trainer damit dokumentiere. Biete ich nur die eigentlichen Ersatzspieler auf, gebe ich der Truppe das Gefühl, dass sie auf einen nicht so starken Gegner trifft, und geht gleich mit einer laxen Einstellung in die Partie."

Damit dies nicht geschieht, hat der 52-Jährige in den Einheiten angezogen, war mit den Darbietungen in der Woche aber dennoch unzufrieden. "Wir haben nicht gut trainiert, nur das Nötigste getan und Fehler über Fehler gemacht", erklärt Peter Vollmann, der damit aber schon gerechnet hat: "Ich denke, das ist nichts Unnormales. In der Besprechung werde ich von der Mannschaft die entsprechende Konzentration schon einfordern."

Wenngleich die ersten 13, 14 auflaufen werden, so müssen die Hanseaten aufgrund von leichten Verletzungssorgen doch einige Umstellungen vornehmen. Beide Außenverteidiger - Peter Schyrba (Zehprellung) sowie Sebastian Pelzer (Schlag auf den Spann) - drohen auszufallen: "Bei Peter gehen wir kein Risiko ein. Der eine Zeh ist total blau. Er wird sicherlich pausieren. Sebastian kann den Schuh nicht binden, konnte nicht trainieren. Aber dann müssen eben Robert Müller und René Lange in die Bresche springen."

Der in Schwerin geborene Stephan Gusche lässt sich sein "Heimspiel" nicht nehmen und meldete sich nach Problemen im Sprunggelenk fit, wird wie gewohnt mit Michael Wiemann die Innenverteidigung bilden. "Wir müssen zwar noch abwarten, wie sein Fuß die Belastungen weggesteckt. Aber er konnte normal trainieren. Ich denke, dass er spielt", so Vollmann.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen