Vimfower Landwirt ackert wie seine Vorfahren

michael-günther bölsche
michael-günther bölsche

von
05. Juni 2010, 01:57 Uhr

mestlin | Wie wurden Äcker bearbeitet, als es die modernen, computergesteuerten Maschinen noch nicht gab? Kaum einer kann es sich heute genauer vorstellen, und so fallen hier und da Landwirte auf, die noch wie ihre Väter und Großväter die Felder mit einem PS bearbeiten. Meist sind es kleinere Flächen, die im Nebenerwerb oder für den Eigenbedarf bewirtschaftet werden.

Auch Jürgen Erdmann aus Vimfow gehört zu denen, die ihr Handwerk noch verstehen. Mit seinem Haflinger "Pitti" war er dieser Tage nahe Mestlin zu sehen, als er einen Kartoffelacker bearbeitete. "Das Feld wird geigelt, das heißt, die Mittelreihen werden mit Federzinken bearbeitet, und dadurch wird dem Unkrautwuchs entgegengewirkt", erzählt Erdmann. Das Igeln folgt nach dem Striegeln der gehäufelten Kartoffeldämme.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen