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Lokales

26. September 2017 | 00:32 Uhr

Verherrendes Feuer vernichtet Lager

vom

svz.de von
erstellt am 06.Jun.2010 | 06:56 Uhr

Techentin/Karstädt | "So ein verherrendes Feuer hatten wir letztmals 2004, als das Milchlager hinter dem ehemaligen Handelshof-Gelände abbrannte", erinnerte sich Bodo Thees. Der Ortswehrführer von Techentin bildete zusammen mit seinem Ludwigsluster Amtskollegen Klaus Möller die Einsatzleitung zur Bekämpfung eines Großbrandes, dessen Wolke am Sonnabend Abend gegen 18.50 Uhr schon kilometerweit gesichtet werden konnte. Die große Rauchsäule war sogar noch im Umkreis von 30 Kilometern zu sehen. Bewohner der Nachbarorte wurden vorsorglich aufgefordert, ihre Fenster und Türen zu schließen. Denn die Müll-Recyclinganlage der Firma MUT stand in Flammen. Die Feuerwehren aus Techentin, Ludwigslust, Neustadt-Glewe, Groß Laasch, Grabow, Hohewisch, Warlow, Blievenstorf und Hornkaten wurden alarmiert. Weit über 110 Einsatzkräfte kamen schließlich zum Einsatz, um die zwei Hallen mit Anlagen wie Sortierer und Verteiler zu löschen. Die Brandbekämpfung begann sofort nach Eintreffen der zahlreichen Löschfahrzeuge von allen Seiten. Mehrere Atemschutzträger waren dazu an vorderster Flammenfront im Einsatz. Verletzte gibt es bis zur Stunde keine. Nach ungefähr drei Stunden hatten die Wehren das Feuer unter Kontrolle. Die Höhe des Sachschadens ist zur Zeit noch nicht bekannt. Die Lösch- und Feuerwacharbeiten dauerten jedenfalls bis gestern Abend an. Selbst das Technische Hilfswerk wurde zur Unterstützung mit schweren Gerät angefordert, um mit einem Radlader, den Müll aus den Hallen zu schaffen, um ihn abzulöschen. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlung bereits aufgenommen. Die Brandursache ist bis zur Stunde noch unklar, Brandstiftung wird aber im Moment von den Beamten nicht ausgeschlossen. Wie es hieß, werde in allen Richtungen ermittelt. Dirk Steckmann von der MUT-Geschäftsleitung wollte gestern gegenüber der SVZ zu dem Brand noch keine Aussagen treffen.

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