Verdacht auf Waffenbesitz

Großräumig haben zahlreiche Polizeibeamte gestern den Bereich um das verdächtige Gebäude am Petridamm abgesperrt. André Axmann
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Großräumig haben zahlreiche Polizeibeamte gestern den Bereich um das verdächtige Gebäude am Petridamm abgesperrt. André Axmann

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24. Juli 2009, 09:06 Uhr

Rostock | Hausdurchsuchung am Petridamm: Mehr als 50 Einsatzkräfte der Landeskriminalpolizei haben in den gestrigen Abendstunden ein Rostocker Haus am Petridamm durchsucht.

Krankenwagen hält vor dem Verdachtshaus
Der Verdacht: Verstoß gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Kriminalpolizei-Sprecher Olaf Seidlitz schloss zeitparalell zum gestrigen Großeinsatz nicht aus, dass es zu Verhaftungen kommen könne. "Wir ermitteln im Auftrag der Staatsanwaltschaft Rostock", sagt er. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehe ein ortsbekannter Motorradclub. Insider vermuten, dass es sich dabei um die "Hells Angels" handelt.

Die Einsatzkräfte waren mit mehr als 20 Fahrzeugen angerückt - unter ihnen ebenfalls mehrere Zivil- und Streifenwagen. Auch ein Krankenwagen kam gegen 21 Uhr vor dem Gebäude an und hielt sich in Bereitschaft.

Polizisten riegelten den Bereich bereits im Vorfeld des Einsatzes weiträumig ab und errichteten Straßensperren. Das Haus war blitzschnell umstellt. Durch den Großeinsatz mussten betroffene Anwohner aus Sicherheitsgründen warten, bis die Spezialkräfte der Einsatz beendeten und die Ermittler abrückten.

Laufendes Ermittlungsverfahren
Genaue Angaben zu den laufenden Ermittlungen verweigerte der Sprecher der Landeskriminalpolizei gestern. Er begründete die Entscheidung damit, dass es sich um ein laufendes Verfahren handle. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern weiter an.

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