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Hanseschau in Wismar : Verbrauchermesse lockt tausende Besucher

vom

Zu Tausenden strömten die Besucher am Wochenende auf die Hanseschau Wismar. Über 200 Aussteller präsentierten sich. Das Angebot reichte von Autohaus bis Zaunsysteme und von Brötchen bis zu Pfannen und Töpfen.

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erstellt am 06.Mär.2011 | 08:43 Uhr

Wismar | Zu Tausenden strömten die Besucher am Wochenende durch die Hallen nahe des Bürgerparks. Die Hanseschau Wismar, die nach Angaben des Veranstalters beliebteste Verbrauchermesse des Nordens, hatte wieder ihre Pforten geöffnet. Über 200 Aussteller präsentierten sich. Das Angebot reichte von Autohaus bis Zaunsysteme und von Brötchen bis zu Pfannen und Töpfen.

Auch der Schlachtbetrieb Möllin von Frank Speck war in diesem Jahr wieder mit dabei. "Wir sind seit über zehn Jahren hier", sagte Astrid Stubbe. Die Verkäuferin steht hinter der Theke in Halle zwei. "Donnerstag und Freitag ist es richtig gut gelaufen", sagt sie. Am Sonnabend schwächelte das Geschäft etwas. Trotzdem sei die Messe wichtig für das Unternehmen aus Möllin bei Gadebusch. "Die Kunden kommen wegen der Hausmacherprodukte zu uns." Die erfreuten sich so großer Beliebtheit, dass die Mölliner regelmäßig Pakete nach Köln schicken. "Der Mann ruft uns an und bestellt Lungenwurst", erzählt Astrid Stubbe.

Anfang der 90er-Jahre wurde der Schlachtbetrieb gegründet. 30 Menschen arbeiten heute in Möllin, Gadebusch und Lützow. Doch der Markt ist schwierig. Viele Supermärkte und Discounter machen alteingesessenen Schlachtern das Leben schwer. Das Unternehmen hat darauf seine Antwort gefunden. "Wir haben uns auf Spanferkel spezialisiert", sagt Astrid Stubbe. Die liefern sie bis nach Hamburg und Berlin oder sind mit ihrem eigenen Grillwagen bei Festen dabei. In diesem Sommer zum Beispiel beim Klosterfest in Rehna oder beim Münzfest in Gadebusch.

Eine Halle weiter zeigt sich, warum die Hanseschau eine Verbrauchermesse ist. Der Treppenbauer Derstappen aus Lützow ist in Wismar präsent. Es gehe aber weniger darum, Geschäfte abzuschließen, sagt Mitarbeiterin Karin Stritz. "Wir wollen uns in Erinnerung rufen." Mal eben im Vorbeigehen kauft niemand eine Treppe. Das sei auch nicht das Ziel. "Die Besucher sollen sich einen Überblick verschaffen, was wir anbieten." Werden die Vorstellungen von Häuslebauern konkreter, soll der Weg ins Studio nach Lützow gehen. "Wenn der Kunde an Treppen denkt, dann soll er an Derstappen denken", sagt Karin Stritz. Deswegen sind sie hier.


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