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Stadt bemüht sich um Neubau : Unternehmer gegen Brückenabriss in Süd

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Unternehmer aus dem Gewerbegebiet Babenkoppel sorgen sich um die Zukunft des Standortes. Grund: Die Brücke in der Rudolf-Diesel-Straße, die in das Gebiet führt, befindet sich in einem kritischen Zustand.

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erstellt am 07.Apr.2011 | 08:50 Uhr

Wüstmark | Unternehmer aus dem Gewerbegebiet Babenkoppel sorgen sich um die Zukunft des Standortes. Grund: Die Brücke in der Rudolf-Diesel-Straße, die in das Gebiet führt, befindet sich nach der Analyse eines Ingenieursbüros wegen des darin verbauten Stahls in einem kritischen Zustand und soll in den nächsten Jahren außer Betrieb genommen werden. "Wenn kein Ersatz für die Brücke geschaffen wird, wäre das das Ende des Gewerbegebietes", sagt Roland Kunze, Chef einer Lkw-Werkstatt. Auch Fleischermeister Jürgen Rupnow befürchtet Probleme, sollte es die Brücke nicht mehr geben. "Unsere Kunden müssten dann einen großen Umweg in Kauf nehmen", erklärt er.

Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff (Linke) macht den Unternehmen allerdings Hoffnung: "Wir bemühen uns derzeit, die Voraussetzungen für die Beantragung von Förder mitteln zu schaffen", berichtet der Vize-OB. Dabei gehe es insbe sondere um den Nachweis, dass die Brücke gewerblich benötigt werde. Er sei optimistisch, dass es gelingen werde, an die Mittel von Land und Bund zu kommen, so Frieders dorff. Freilich müsse die Kommune einen Eigenanteil aufbringen.

Der Baudezernent rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von rund zwei Millionen Euro, um die durch Durchnässung stark angegriffene Brücke zu ersetzen. Brisant: Der in der Rudolf-Diesel-Straße verbaute Stahl aus dem Henningsdorfer Stahlwerk findet sich auch auch noch in weiteren Schweriner Brückenbauwerken.


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