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Lokales

22. November 2017 | 08:41 Uhr

Uni Rostock baut neue Bibliothek

vom

svz.de von
erstellt am 23.Apr.2013 | 11:02 Uhr

Die Bücher-Schätze der Uni Rostock sind noch überwiegend provisorisch untergebracht. Doch das soll sich ändern: Momentan arbeiten die Universitätsleitung und das Dezernat für Bau und Liegenschaften an einem Konzept für die Vervollständigung des Bibliotheks-Systems - ein Neubau soll auf dem Campus Ulmenstraße entstehen.

"Wir stoßen an allen Standorten an unsere Kapazitätsgrenzen", sagt Robert Zepf, Direktor der Uni-Bibliothek. Vor allem für die Geistes- und Sozialwissenschaften sei die jetzige Situation unbefriedigend. Ihre Bibliotheken sind in der ganzen Stadt verstreut und die Servicezeiten für die Ausleihen im Vergleich zum Standort in der Südstadt kurz. Der geplante Neubau auf dem Campus Ulmenstraße soll daher speziell ihnen zugute kommen. Welche einzelnen Fachbereiche dort angesiedelt werden, ist momentan jedoch noch unklar.

Vorstellbar aus heutiger Sicht sei, dass der Bibliotheks-Neubau den Maßen der Bereichsbibliothek Südstadt gleicht. Ein möglicher Standort sei das trapezförmige Areal zwischen der S-Bahn-Station Parkstraße und dem Campus.

Der Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern ist derzeit mit einer Machbarkeitsstudie beschäftigt und prüft die Möglichkeiten für den geplanten Neubau. Bis Mitte des Jahres sollen erste Ergebnisse vorliegen. Ausschlaggebend für die Standort-Wahl sei Zepf zufolge die gute Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz sowie die direkte Lage in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt - dem Rostocker Studentenviertel.

Zepf träumt davon, dass der Bibliotheks-Neubau bis zum Uni-Jubiläum 2019 steht. "Das ist sicher eine ehrgeizige Planung, aber nicht unmöglich", so der Bibliotheks-Direktor. Er möchte auch die Rostocker Studenten in die Planungsphase mit einbeziehen. So gibt es schon jetzt eine enge Zusammenarbeit mit dem Prorektor für studentische Angelegenheiten, dem Studentenparlament und dem Allgemeinen Studentenausschuss.

Das Uni-Bibliotheks-Konzept sieht insgesamt drei große Standorte vor. Neben der Südstadt und der Ulmenstraße soll es einen weiteren Bibliotheks-Standort für die Geistes- und Sozialwissenschaftler auf dem Universitätsplatz geben. "Dort befindet sich heute der Bücherspeicher, der bereits 1938 fertiggestellt wurde und bis heute auf einen Anbau wartet", so Zepf. Dort sollen bald Arbeitsplätze entstehen. Die Rostocker Unibibliothek verzeichnet seit zehn Jahren die höchsten Nutzungssteigerungen in den neuen Bundesländern. So gab es 2012 rund 360 000 Ausleihen.

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