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Labormobil der Gewässerschutzorganisation in Sternberg : Umweltschützer untersuchen Brunnenwasser

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Viel Wasser wird im Sommer benötigt, um im Garten zu gießen und das Planschbecken zu füllen. Doch ist das selbst geförderte Wasser unbelastet? Das Labormobil der Gewässerschutzorganisation hilft bei der Antwort.

Sternberg | Viel Wasser wird im Sommer benötigt, um im Garten zu gießen und das Planschbecken zu füllen. "Es ist sinnvoll mit einem Brunnen das oberflächennahe Grundwasser zu nutzen und das aus tieferen Schichten gewonnene Leitungswasser sparsam zu verwenden", so Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende vom VSR-Gewässerschutz.

Doch ist das selbst geförderte Wasser unbelastet? Diese Information bekommen Interessenten am Labormobil der Gewässerschutzorganisation. Es hält am Donnerstag, den 9. Juni vor dem Rathaus in Sternberg. Wasserproben können von 9 bis 11 Uhr abgeben werden. Die Grunduntersuchung auf den Nitrat-, Säure- und Salzgehalt wird dann vor Ort durchgeführt, sodass Bürger s gegen Ende der Aktion ihr Ergebnis wieder abholen kann. Die Kostenbeteiligung der Brunnennutzer für diese Untersuchung beträgt zwölf Euro. Außer der angebotenen Grunduntersuchung können auch Eisengehalt, coliforme Keime und halogenhaltige Pestizide gegen Übernahme der Kosten bestimmt werden. Diese Ergebnisse der weitergehenden Analysen mit einer Bewertung seines Wassers erhält der Brunnenbesitzer dann nach etwas zwei bis drei Wochen per Post zugesandt.

Ist Wasser geeignet für das Planschbecken?

Das Team vom VSR-Gewässerschutz berät, sobald die entsprechenden Messergebnisse vorliegen, ob das Wasser zum Gießen, zum Befüllen des Planschbeckens, zum Waschen oder sogar zum Trinken geeignet ist. Damit die Ergebnisse auch aussagefähig sind sollten für die Probenahme und Transport Mineralwasserflaschen, die zuvor mehrmals mit dem jeweiligen Brunnenwasser gespült wurden benutzt werden. Am besten werden diese Flaschen erst kurz vor der Abgabe am Labormobil befüllt.

Mit seinen Informationsblättern möchte der VSR-Gewässerschutz, der Mitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) ist, den Brunnennutzer über Ursachen vorhandener Grundwasserbelastungen aufklären. In weiteren vertiefenden Gesprächen können die Ursachen der Belastungen geklärt und Sanierungsvorschläge besprochen werden. Bei flächendeckenden Belastungen erhält der VSR-Gewässerschutz durch die Analyse vieler einzelner Brunnenwässer Informationen über den Zustand des oberflächennahen Grundwassers einer Region. Ein Nitratanstieg im Grundwasser kann dadurch frühzeitig erkannt werden.

Alle Nitratergebnisse der letzten Jahren sind auf der Homepage www.VSR.Gewaesserschutz.de dargestellt.

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erstellt am 03.Jun.2011 | 10:27 Uhr

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