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Lokales

17. November 2017 | 20:35 Uhr

Tüv für Radweg Berlin - Kopenhagen

vom

svz.de von
erstellt am 06.Jun.2010 | 06:51 Uhr

Bornkrug/Krakow am see | Der Radweg-Tüv des Fernradwegs Berlin - Kopenhagen im Landkreis beginnt Sonnabend um 11.05 Uhr zwischen dem Drewitzer See und Bornkrug. Dort steht eine Informationstafel, die den Radler im Amt Krakow am See und damit im Landkreis Güstrow willkommen heißt. Eine sehr freundliche Geste. Der Radler erfährt, dass es noch 357 Kilometer bis Kopenhagen sind. Auf der anderen Seite heißt es "Auf Wiedersehen!" und 271 Kilometer bis zum Brandenburger Tor in Berlin.

Da startete am Dienstag, 4.30 Uhr, Detlef Bohr. "Natürlich dort, das ist klassisch für diese Route, wenn man sie sich aussucht", erklärt er. Der Kölner radelt gerade vorbei, als ich mir die Informationen durchlese. Ich komme mit ihm ins Gespräch. Er ist mit drei Freunden unterwegs. Die sind schon etwas vorausgefahren. Detlef Bohr schwärmt von dem Radweg und den Sehenswürdigkeiten am Weg, die er und seine Freunde genießen. In Güstrow wollen sie sich unbedingt die schöne Altstadt ansehen.

Auch Renate Römmert und Bernd Kamischke aus Waren-Müritz sind voll des Lobes über den Fernradweg. Sie nutzen ihn oft und sind sehr zufrieden. Wir unterhalten uns an der Informationstafel an der "Alten Poststation" in Bornkrug. Solche Tafeln gibt es an mehreren Stellen. Ein Verfahren ist daher kaum möglich. In Bornkrug informiert auch die Gemeinde Dobbin auf zwei Tafeln über die Gemeinde und besonders über Bornkrug. Der kleine Ortsteil von Linstow gibt Radlern aber auch die Möglichkeit, in andere Richtungen zu fahren: nach Hohen Wangelin, Alt Schwerin oder Glave.

Die 22,5 Kilometer auf dem ersten Abschnitt, den wir testen, bis zur Touristinformation Krakow am See fahre ich überwiegend auf Asphaltstraßen und Betonspurbahnen, nur wenige 100 Meter sind befestigte Wald- oder Feldwege. Der Weg geht hoch und runter. Für einen Thüringer aus Eisenach, den ich an der "Schäferbuche" treffe, sind das allerdings nur "Hügelchen". Und tatsächlich: Der Radweg lässt sich gut fahren. Auch das letzte Stück bei Zietlitz ist hier jetzt fertig gestellt. Sehr gut ist die Beschilderung. Aber der Teufel steckt im Detail. Nach der kleinen Schleife zwischen Dobbin und Serrahn fehlt ein Schild, das die Richtung nach Serrahn angeben sollte. In die andere Richtung steht es. Bis Krakow am See ist alles wieder in Ordnung. Und: Ein richtiger Radler hat sowieso eine Karte dabei. Die ist in der Kurstadt aber auch vonnöten. In Krakow am See führt der Fernradweg weiter nach Alt Sammit. Aber weder an der Kreuzung am Bahnhof noch hinter dem Ortsausgang finde ich das weiße Fernradschild mit dem Fahrrad und Logo. Ohne Beanstandungen sind dagegen alle Infotafeln, sowohl die Karten als auch Erklärungen zu Sehenswürdigkeiten oder wie zwischen Dobbin und Serrahn Tafeln zum "Baum", zur"Hecke" und zu "Bildern eines Flusses - die Nebel". Jutta und Harald Klähn aus Schenefeld genossen das am Sonnabend nicht zum ersten Mal. Harald Klähn: "Es gefällt uns sehr, deshalb kommen wir wieder."

Ich bin ohne Zwischenfälle und einem sehr guten Eindruck um 12.45 Uhr in Krakow am See. Dort läuft das Altstadtfest auf vollen Touren.

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