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Trickbetrug aufgeflogen - 26 000 Euro waren schon futsch

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erstellt am 25.Okt.2010 | 10:00 Uhr

Ludwigslust | Ein weiterer Fall von Trickbetrug hat jetzt die Polizei in Ludwigslust beschäftigt. Das Opfer: Eine 92-jährige Dame im westfälischen Neumünster. Weit weg eigentlich. Doch waren es ihre in Techentin wohnende Nichte sowie ein Mitarbeiter des hiesigen Reviers, die dafür sorgten, dass die alte Dame nicht um ihre Ersparnisse gebracht wurde. Dabei wollten unbekannte Täter sie tatsächlich um insgesamt 26 000 Euro erleichtern - mittels Banküberweisung, die neben den Kontodaten der Frau auch deren Unterschrift trug. Das Geld war bereits auf das Konto eines gewissen Mario B. überwiesen, als die Sache doch aufflog. Telefonisch war die Nichte der alten Dame von dem Geldinstitut über die Transaktion informiert worden und hatte sich sofort an das Polizeirevier gewandt. "Nach Rücksprache mit der Bank hat unser Mann umgehend Anzeige aufgenommen, was zwingend war, um das Geld zurückzuüberweisen", sagt Revierleiter Christian Eichwitz. Nochmals warnt er vor Trickbetrügereien, die sich in den letzten Wochen häuften.

Den Fall haben die Ludwigsluster inzwischen an die Kripo Neumünster abgegeben. Und die Ermittlungen dürften nicht einfach sein - denn weder kann sich die 92-Jährige daran erinnern, ob sie die Unterschrift auf dem Überweisungsträger geleistet hat noch, ob sie im Vorfeld des Betruges ominösen Besuch oder Kontakt hatte.

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