Träumen wie Peter Pan

Schattenspiel im chinesischen Garten: Altrojai und Matthes bringen ihre Zuschauer zum Träumen.
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Schattenspiel im chinesischen Garten: Altrojai und Matthes bringen ihre Zuschauer zum Träumen.

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14. September 2009, 08:57 Uhr

Rostock | Lichter führen durch die Dunkelheit des IGA-Parks. Zarte Harfenklänge begleiten auf dem Weg und inmitten der Finsternis laden Künstler auf einer kleinen Bühne zum Verweilen ein: Rund 4 500 Besucher haben sich am Freitag und Sonnabend auf die Reise durch ihre Fantasie begeben und die dritte Lichtklangnacht im IGA-Park besucht.

Das Spektakel aus Licht, Klängen und künstlerischen Vorstellungen stand in diesem Jahr unter dem Motto "Peter Pan - Vom Träumen und Fliegen" und widmete sich Schattenspielen und Traumfiguren. Auf dem weitläufigen IGA-Parkgelände lebten die meisten Besucher ihren Traum vom Fliegen und blickten aus den Augen eines fantasiereichen Kindes auf die zahlreichen Vorführungen.

Tanz, Schatten und SchauspielAn jeder Ecke wartete eine neue Zauberwelt auf die Gäste. Julianna Herzberg und Thomas Gottschalk tanzten sich im Kubus im Ankergarten am Traditionsschiff in den Himmel und nahmen einige Zuschauer mit auf diese Reise.

Hektischer und spannender ging es auf der Seebrücke am Pier zu. Dort kämpften Peter Pan und Käptn Hook auf dem Piratenschiff gegeneinander. Vor allem Kinder zeigten sich von diesem Schauspiel begeistert. Dort wurde es zeitweise richtig hell. Die Feuer- und Flamme-Crew machte ihrem Namen alle Ehre und tauchte die Nacht in ein rotes Licht. Wenn Peter Pan nicht gerade gegen seinen Feind kämpft, hört er am liebsten die Geschichte der Ronja Räubertochter. Das Schattenspiel mit Musik von und mit Sabine Zinnecker und Dietmar Staskowiak verzauberte alle Sinne. Mit Klavier, Trommeln, Ukulele und Bambussaxophon unterstützten die Schauspieler die Aufführung. Doch Schatten wurden nicht nur an diesem Posten lebendig. Vor der Kulisse des chinesischen Gartens erweckten Elisabeth Altorjai und Marco Matthes ihre Gestalten zum Leben.

Zwischen seichten Klängen und dröhnenden BässenWer eine Auszeit von den leisen Klängen gesucht hat, konnte sich im Holländischen Garten der Traumzeit von DJ Vince NT hingeben. In Blau und Rot erleuchtete der Garten und führte die Besucher in eine Welt aus dröhnenden Bässen. Dieses Kontrastprogramm zu der übrigen Musik ließ die Besucher in andere Träume eindringen.

Aus Berlin reisten die Flugträumer Danny und Sebastian an, die mit Luftartistik, Akrobatik und Gaukelei auf dem Traditionsschiff die Gäste zum Staunen brachten. Zum Ende der Lichtklangnacht verzauberte der Musiker Michael Koschorreck, genannt Kosho, von den Söhnen Mannheims noch einmal alle Besucher mit seiner Musik auf der Parkbühne. Für zwei Nächte lernten 4 500 Menschen bei der Lichtklangnacht noch einmal, den Traum vom Fliegen zu leben und mit den Augen eines Kindes in die Welt zu blicken.

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