Träume aus Chrom gingen auf Tour

<strong>Dietmar Albuschat (2.v.r.)</strong> stellte Gästen gerne sein Skoda Felicia Cabriolet vor.
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Dietmar Albuschat (2.v.r.) stellte Gästen gerne sein Skoda Felicia Cabriolet vor.

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25. Juli 2010, 05:35 Uhr

Schwerin | Ein Skoda Felicia Cabrio sei immer schon sein Traum gewesen, erklä rte Frank Leide und strich mit der Hand über sein Fahrzeug. "Aber Jahrzehnte lang war ja kein Rankommen an dieses Auto." Inzwi schen hat sich der Pampower seinen Herzenswunsch erfüllt, das rote Ca briolet aus den 60er-Jahren praktisch selbst zu sammen gebaut. Dietmar Albu schat aus Bad Kleinen teilt diese Lei denschaft. Un gezählte Arbeitsstunden hat auch er in seinen tschechischen Flitzer investiert. "Der Wagen besticht einfach durch seine Form und die Chromteile", sagte Albuschat.

Teilnehmer mussten knifflige Prüfungen bestehen

Am Sonnabend gingen Frank Leide und Dietmar Albusc hat mit ihren Feli cias wieder auf Tour. Gemeinsam mit knapp 40 weite ren Automobil- und Motorradf ans nahmen sie an der mitt lerweile 9. Museumrallye teil, veranstaltet vom Technischen Landesmuseum und den Schweriner Opel-Oldiefreunden. Die etwa 70 Kilometer lange Ausfahrt führte vom Marstall über die Merced es-Benz-Niederlassung in Lankow nach Wiligrad und Godern und zurück zum Marstall. Während der Rallye hatten die Fahrer mehrere Auf gaben zu lösen und knifflige Prüfungen zu be stehen. So mussten sie unter an derem zeigen , dass sie mit ihren Fahrzeugen richtig ein parken, rollen und das Tempo halten können.

Mit einem Opel Olympia, Baujahr 1950, fuhr auch der Chef der Schweriner Opel-Oldiefreunde, Burkhard Schulz, bei der Museumsrallye mit. "Mein Vater hatte schon einen Opel Olympia aus dem Jahr 1936", erzählte Schulz, der die Tour gemeinsam mit den Vereins mitgliedern Manfred Fügenschuh und Hans-Peter Kruse organisiert hatte. Einen Oldtimer zu fahren, habe etwa s Gemütliches, betonte der Vorsitzende. Außerdem errege man Aufmerksamkeit: "So ein Fahrzeug hat eben nicht jeder ."

Ältestes Fahrzeug aus dem Jahr 1936

Ein Opel P4, Baujahr 1936, rot lackiert und makellos, war am Sonnabend der ältes te Wagen im Rennen. Großes Inter esse bei den zahlreichen Besuchern fand allerdings auch ein Horch-Krankenwagen aus dem Jahr 1937. Weitere Highlights: ein Mercedes Benz 170 DS, Baujahr 1952, und ein Opel GT mit drehbaren Scheinwerfern aus dem Jahr 1971. "Das sind echte Hingucker", sagte Amina Deisel, die mit Tochter Viviana zum Marstall gekommen war.

Am Ende der Ausfahrt durften sich die Schnellsten und Punktbesten über attraktive Preise freuen. Der Gesamtsieger erhielt ein Modell von Mercedes Benz. Außerdem wurden Pokale an besond ers gute Rallye-Fahrer übergeben. Auf die anderen Teilnehmer warteten ein Grillstand, viele Fachgespräche und die Möglichkeit, einen Blick in das Technisch e Landesmuseum werfen zu können.


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