TLG baut Hotel am Schröderplatz

Hier wird gebaut:  TLG-Chef Kurt Reppenhagen mit Plänen für die Gestaltung des Schröderplatzes geos
Hier wird gebaut: TLG-Chef Kurt Reppenhagen mit Plänen für die Gestaltung des Schröderplatzes geos

von
01. Dezember 2010, 06:42 Uhr

Rostock | Am Schröderplatz soll ein Hotel gebaut werden. Darüber informierte gestern der Leiter der TLG Immobilien Mecklenburg-Vorpommern, Kurt Reppenhagen. Die bundeseigene Immobiliengesellschaft wird das Projekt mit einer Investitionssumme von 11 Millionen Euro realisieren. Dabei soll nicht nur ein Hotel, sondern auch ein Büro- und ein Wohnungsneubau entstehen.

Im kommenden Januar will die TLG den Bauantrag einreichen. Zum Jahresende 2012 soll das Hotel bereits bezugsfertig sein.

Das Gebäudeensemble wird auf dem 2430 Quadratmeter großen Grundstück Gestalt annehmen, auf dem sich derzeit ein Parkplatz und eine Grünfläche befinden. Die Fläche hat die TLG von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (RGS) erworben.

Während das Hotel die Spitze des etwa dreieckigen Grundstücks füllen soll, wird sich das fünfstöckige Bürogebäude entlang der Straße Am Vögenteich erstrecken. Das viergeschossige Wohnhaus soll die bestehende Häuserreihe der Schröderstraße ergänzen. Zum Teil werden Dachflächen begrünt und Fassaden berankt. Einen Mieter für das Hotel gibt es laut TLG bereits. Die Low-Budget-Kette Motel One wird hier einziehen. Vor allem junge Menschen sieht Reppenhagen als Zielpublikum der Herberge. Dafür entstehen 180 Gästezimmer.

Eine Besonderheit weist der Gebäudekomplex auf: Zwischen der Straße Am Vögenteich und der Schröderstraße wird es einen Durchgang für Fußgänger und Fahrradfahrer geben. In diesem Punkt hatte es für ein Projekt des Rostocker Investors Harald Lochotzke, der an dem zentralen Standort ein Mega-Bürogebäude errichten wollte, heftige Kritik gegeben. Damit werde die Verbindung zwischen Schröderstraße und Friedhofsweg gekappt, hieß es 2007 aus dem Ortsbeirat. In diesem Jahr hätte der Büro-Komplex eingeweiht werden sollen. Am Ende scheiterte das Projekt jedoch.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen