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Lokales

24. November 2017 | 21:25 Uhr

Tipps auf dem Weg zum Traumjob

vom

svz.de von
erstellt am 12.Okt.2010 | 08:09 Uhr

Gadebusch/Schwerin | Rund 500 Karrierechancen für junge Leute verzeichnet das "Lexikon der Ausbildungsberufe" - von A wie Altenpflegehelfer bis Z wie Zytologie assistent. Erhältlich ist das 544 Seiten starke Werk im Berufsinformationszentrum (Biz) der Schweriner Arbeitsagentur am Margaretenhof. Auch vor Ort in Gadebusch haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich qualifiziert beraten zu lassen. "Der erste Anlaufpunkt für Jugendliche in Gadebusch ist die Berufsberatung bei Andrea Kuhlen. In einem ersten Beratungsgespräch werden die Interessen und Wünsche des Schulabgängers ermittelt", sagt Frank Skowronek, von der Arbeitsagentur in Schwerin. Das Biz biete t Jugendlichen, die auf der Suche nach einer Lehrstelle sind, aber noch viel mehr. "Schulabgänger haben bei uns zum Beispiel auch die Möglichkeit einen Interes senstest zu machen, um festzustellen, für welchen Beruf sie be sonders geeignet sind", sagt Biz-Leiterin Susanne Bollow.

36 Computer-Arbeitsplätze befinden sich im Biz. Auf den Seiten der Ar beitsagentur, aber auch darüber hinaus können Jugendliche online gezielt nach Lehr stellen suchen. "Das Internet ist heute das zentrale Medium auch bei der Recherche nach Lehrstellen", erklärt Bollow. Am Margaretenhof gibt es aber auch noch die klassischen Medien wie Informationsmappen über Lehrberufe und Zeitschriften mit Themen zur beruflichen Orientierungen. Ein "Muss" für jede n Schulabgänger ist der "Wegweiser Ausbildung - Beruf", ebenfalls im Biz erhältlich. Die Broschüre enthält die wichtigsten Informationen zur Berufsausbildung in der Region, darunter zahlreiche Adressen und Telefonnummern von Ansprechpartnern.

Jeden Monat finden im Biz berufskundliche Veranstaltungen statt. Das Angebot reicht von Vorträgen und Präsentationen, etwa zu Tätigkeiten im sozial-medizinischen Bereich oder in Unform, bis zu den großen Berufs messen, die zweimal im Jahr im Biz ausge richtet werden. Bei der jüngsten Messe Ende September stellten sich 50 Unternehmen aus Westmecklenburg den 600 Besuchern vor. Die nächste Berufsmesse im Biz ist im Februar 2011 geplant. Auch die Kreishandwerkerschaft Wismar stellt sich auf der Jobbörse in Schwerin vor. "Jugendliche aus Nordwestmecklenburg haben dort auf der Jobbörse die Möglichkeit, Unternehmern direkt Fragen zu stellen und sich ausgiebig über Handwerksberufe zu informieren", sagt Sabine Kijas von der Kreishandwerkerschaft.

"Viele junge Leute wissen leider immer noch nicht, welch vielfältige Mög lichkeiten sich ihnen nach der Schule eröff nen", berichtet Susanne Bollow. Jungen interessierten sich nach wie vor besonders für den Beruf des Mechatronikers, bei den Mädchen stehe ein Job im Büro weiterhin im Kurs. Dabei sind die Chancen von Schulabgängern, einen Ausbildungsplatz in der Region zu finden, nach Angaben von Arbeitsagentur-Chef Helmut Westkamp so gut wie noch nie. Als Folge der demografischen Entwicklung liege das Verhältnis zwischen gemeldeten betrieblichen Lehrstellen und Bewerbern mittlerweile bei 2:1, wird er nicht müde zu betonen.

Das Arbeitsamt in der Wismarsche Straße 23, in Gadebusch hat montags bis freitags jeweils in der Zeit von 7.30 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr geöffnet. Beratungsgespräche bei Andrea Kuhlen sind nur über Terminvereinbarungen möglich. Aber nicht nur das Arbeitsamt bietet Jugendlichen in Gadebusch und Umgebung eine Möglichkeit, sich über Berufe zu informieren und Kontakte zu Arbeitgebern zu knüpfen. Die Fertigungstechnik Nord aus Gadebusch veranstaltet auch in diesem Jahr zum vierten Mal bereits eine Berufsmesse. "Auf dieser Messe stellen sich acht Firmen aus der Region und zwölf Dienstleister aus der Umgebung vor", sagt der Netzwerkmanager der Fertigungstechnik Nord, Steffen Timm. Bei der Messe, die am 3. November von 16 bis 18 Uhr im großen Saal der Gadebuscher Feuerwehr stattfindet, stellen sich unter anderem der Schlachtbetrieb Möllin, die Fritz Reuter Dach- und Bau GmbH vor sowie die Fertigungstechnik Nord. "Auf jeden Fall sollten sich Schüler und Eltern diesen Termin vorab schon einmal im Kalender notieren, da es eine Chance für Schüler ist", sagt Timm weiter.

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