zur Navigation springen

Plauer Tierschutzverein macht gegen Katzenquäler mobil : Tierquälerei in Plau am See

vom

Treiben Tierquäler in Plau am See ihr Unwesen? Das vermutet zumindest der Plauer Tierschutzverein. Erst kürzlich mussten sie sich um eine Katze kümmern, die von einem Unbekannten gezielt verletzt worden war.

svz.de von
erstellt am 26.Apr.2011 | 10:07 Uhr

Plau am See | Treiben Tierquäler in Plau am See ihr Unwesen? Das vermuten zumindest die Mitglieder des Plauer Tierschutzvereins. Erst kürzlich mussten sie sich wieder um eine Katze kümmern, die offenbar gezielt von einem bislang Unbekannten verletzt worden war.

Uta Kassler, die Vorsitzende des Plauer Tierschutzvereins, hatte die Katze in der Plauerhäger Straße gefunden. Das Tier sei in einem jämmerlichen Zustand gewesen, habe sich auf den Vorderbeinen vorwärts geschleppt und die Hinterbeine nachgezogen. Sofort hat Kassler die Katze zum Tierarzt gebracht, da sie zunächst vermutete, die Katze könnte angefahren worden sein. Doch der Veterinärmediziner habe ihr mitgeteilt, dass die Verletzung von einem Schuss herrühre, der aus nächster Nähe auf das Rückgrat der Katze abgegeben worden sein müsse, schildert Uta Kassler.

Weil in der Vergangenheit schon mehrfach gequälte Tiere in der Tierstation gelandet sind, haben sich die Mitglieder des Tierschutzvereins nun dazu entschlossen, die Polizei einzuschalten. Uta Kassler hat Anzeige gegen Unbekannt eingereicht - nicht nur, um die Quälereien zu stoppen, sondern auch, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen.

"Die Behandlung - auch erforderliches Einschläfern - ist jedes Mal mit Kosten verbunden, die der Tierschutzverein übernehmen muss", sagt Kassler. Werden der oder die Täter gefasst, könne man das Geld einklagen. Im Vordergrund stehe jedoch nicht der finanzielle Aspekt, sonder der Tierschutz. Im Tierschutzgesetz sei klar verankert, dass jeder, der ein Wirbeltier tötet oder schwer verletzt, mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe rechnen muss, sagt Kassler. Durch die jetzige Anzeige hoffen die Vereinsmitglieder, Tierquäler von weiteren Taten abzuschrecken.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen