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Lokales

17. Dezember 2017 | 10:50 Uhr

Theater: Stadt schießt 500 000 Euro nach

vom

svz.de von
erstellt am 28.Jun.2011 | 05:24 Uhr

Schwerin | Um die drohende Insolvenz vom Mecklenburgischen Staatstheater abzuwenden, schießt Schwerin einmalig 500 000 Euro nach. Das beschlossen die Stadtvertreter auf ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause im Rathaus. Damit soll die entstandene Finanzlücke geschlossen werden. Allerdings hatte die Bühne im laufenden Jahr schon einmal eine zusätzliche Finanzspritze in Höhe von einer Million Euro aus dem Landeshauptstadtvertrag erhalten. Mit dem gängigen Zuschuss der Stadt in Höhe von 6,5 Millionen Euro und jährlich 9,1 Millionen Euro vom Land kann das Theater die steigenden Kosten wie Personal und Energie nicht mehr abfangen. "Und wenn ich als Land Geld einfriere, bleiben alle Kostensteigerungen bei der Kommune hängen", sagt Linke-Fraktionsvorsitzender Gert Böttger. Viele Stadtvertreter stimmten dem Zuschuss nur mit Bauchschmerzen zu wie Sebastian Ehlers, Fraktionsvorsitzender der CDU und FDP. "Wir sind nicht blauäugig, nach der Landtagswahl am 4. Dezember wird nicht alles besser", sagt der Stadtvertreter. Allerdings hatten die Gewerkschaften laut OB Angelika Gramkow durchblicken lassen, dass sie nach dem Urnengang für Tarifverhandlungen bereit seien. Immerhin machen die Personalkosten etwa 85 Prozent der Gesamtausgaben des Staatstheaters aus.

Diskussionen um höhere Kartenpreise halten nach SVZ-Informationen mehrere Stadtvertreter für nichtig. Ein möglicher Grund: Die ersten neun Aufführungen der Schlossfestspiele verzeichneten eine Auslastung von 59 Prozent.

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