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Knapp eine Million Euro fehlt für neue Spielzeit : Theater Schwerin: OB spricht schon von Insolvenz

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Wenn es dem Mecklenburgischen Staatstheater nicht gelingt, bis zum 31. Juli die fehlende knappe Million Euro für den neuen Wirtschaftsplan zu besorgen, droht das Aus für die Theater gGmbH.

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erstellt am 24.Mär.2011 | 08:23 Uhr

Schwerin | Wenn es dem Mecklenburgischen Staatstheater nicht gelingt, bis zum 31. Juli die fehlende knappe Million Euro für den neuen Wirtschaftsplan zu besorgen, droht sogar das Aus für die Theater gGmbH. Im nicht öffentlichen Teil der Stadtvertretung hatte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) als Vertreterin des Mehrheitsgesellschafters Stadt die Politiker informiert, dass bis Ende Juli dieses Jahres auch geprüft werden müsse, ob "ein geordnetes Insolvenzverfahren eingeleitet" werden könne.

Bereits für den jetzigen Wirtschaftsplan musste Geld aus dem Landeshauptstadtvertrag ins Theater gesteckt werden, um den Spielbetrieb abzusichern. Für die neue Spielzeit hofft die Stadt erneut auf Hilfe vom Land, prüft aber auch, aus dem eigenen Haushalt die Finanzlücke des Theaters zu schließen. Mehreren Kommunalpolitikern zufolge seien beide Wege wenig erfolgversprechend. Die dritte Variante - Haustarifvertrag im Theater - wird in regelmäßigen Abständen ins Spiel gebracht, würde aber kurzfristig keine Einsparungen bringen.

In den Vorjahren hatten unter anderem Einnahmen der Schlossfestspiele Finanzlöcher am Staatstheater gestopft. Die Open-Air-Inszenierung "Die Macht des Schicksals" 2010 schloss jedoch durch geringe Zuschauerresonanz mit einem Minus: Statt geplanter 400 000 Euro Gewinn gab es ein 50 000-Euro-Defizit. Der Vorverkauf für den "Freischütz" läuft derzeit noch schlechter als der des Vorjahres.


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