Theater-GmbH nimmt Form an

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28. Juli 2009, 08:49 Uhr

Rostock | Im Zuge der Überleitung des Volkstheaters vom Amt 46 in eine GmbH befindet sich dessen Geschäftsführer Kai-Uwe Nissen jetzt in Gesprächen mit der Stadt. Es geht um die Festlegung von Eckpunkten für die Struktur der Gesellschaft und für die Beschäftigten.

Vier Wochen InformationsfristWährend Generalintendant Peter Leonard mit seinem Sommerfestival "Broadway" in der Werfthalle 207 Erfolge feiert, wird in der Stadtverwaltung an der Überführung des Stadttheaters in eine GmbH gearbeitet. Lange besprochen, soll sie nun Realität werden. "Es ist unser ambitioniertes Ziel, die Überleitung zum 1. Januar 2010 abgeschlossen zu haben", teilt GmbH-Geschäftsführer Nissen mit. Die vertraglichen Abschlüsse zwischen Hansestadt und GmbH werden im Anschluss an die Gespräche den am Theater beschäftigten vorgestellt - mit allen Vor- und Nachteilen. Die Angestellten haben dann vier Wochen Zeit, Widerspruch einzulegen. Sie können entscheiden, ob sie mit in die GmbH übergehen oder bei der Stadt bleiben wollen. "Es wird sich aber im ersten Jahr nichts verändert", so Nissen. "Das ist rechtlich sogar festgelegt."

Gibt die Bürgerschaft ihr Okay, wird das Amt 46 aufgelöst. Dafür führe er im Moment ernsthafte Gespräche mit den zuständigen Vertretern der Stadt, berichtet Nissen.

Steuerrechtlich eingetragen und im HandelsregisterNachdem das Vorhaben der GmbH-Gründung in diesem Jahr nach langem Hin und Her vorangeht, konnte die Gesellschaft am 18. Juli steuerrechtlich eingetragen werden. Sie ist vorläufig als gemeinnützige Einrichtung vermerkt.

Bereits im April ist der Gesellschaftsvertrag beurkundet worden, im Juni ist die Eintragung ins Handelsregister gefolgt. Derzeit existieren sowohl das Amt als auch die GmbH nebeneinander.

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