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Lokales

19. September 2017 | 13:52 Uhr

Tafel feiert mit Förderern und Helfern

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erstellt am 03.Okt.2010 | 10:13 Uhr

Stadtmitte | Die Rostocker Tafel gehört 14 Jahre nach ihrer Gründung fest zum Stadtbild. Mehr als 4000 Bedürftige - darunter 800 Kinder - profitieren von dem Angebot der gemeinnützigen Einrichtung. Um ihren Förderern zu danken und auf die eigene Arbeit aufmerksam zu machen, hat die gemeinnützige Einrichtung sie am Sonnabend den Tafeltag auf dem Universitätsplatz gefeiert.

Afrikanische Trommeln, der Schulchor des Förderzentrums Danziger Straße, Zirkus Fantasia und die Blue White Swatti Kids aus dem Pablo-Neruda-Klub des Trägers Jugendwohnen haben das Anliegen lautstark verkündet. An Infoständen informierten alle Stadtteil- und Begegnungszentren über ihre Angebote. Ein weiteres Thema dort war gesunde Ernährung. Die Tafel konzentriert sich in diesem Bereich auf Rostocker Grund- und Förderschulen, wo sie sie sich an der Aktion Schulobst beteiligt und ein gesundes Frühstück anbietet. "Die Tafeln sind die größte soziale Bewegung der vergangenen 20 Jahre", sagt Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens (CDU). Sie übernahm die Schirmherrschaft des Rostocker Tafeltags und vermittelt Spender aus der Privatwirtschaft an die gemeinnützige Einrichtung.

"Mehr Engagement der Kommune würde der Philosophie der Tafeln widersprechen", sagt Jens. Denn diese wolle bewusst ohne die finanzielle Unterstützung des Staates auskommen - ein Konzept, das aufgeht. "Wir holen täglich fünfeinhalb bis sechs Tonnen Lebensmittel von den Spendern ab, von denen wir vier verteilen", sagt Uwe Rogge von der Tafel. Dabei finden alle Stadtteile der Hansestadt gleiche Berücksichtigung. Insgesamt betreibt der Verein zehn Ausgabestellen, in denen 113 ehrenamtliche Helfer arbeiten. "Das ist immer wieder hervorzuheben", sagt Jens.

Mittlerweile verfügt die Rostocker Tafel über eine Flotte von acht gespendeten Fahrzeugen, mit denen die Mitarbeiter die Lebensmittel direkt von den Spendern abholen. Dort würden die noch haltbaren Nahrungsmittel sonst entsorgt. Zu den Spendern zählen neben großen Supermarktketten auch viele Rostocker, die aus ihren Kleingärten Äpfel spenden.

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