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Lokales

20. Oktober 2017 | 03:34 Uhr

SVZ macht den Fahrradständer-Tüv

vom

svz.de von
erstellt am 17.Aug.2010 | 06:52 Uhr

Güstrow | Welcher Fahrradständer gibt dem Rad den besten Halt und die beste Sicherheit? SVZ machte gestern den Fahrradständer-Tüv in Güstrow. Bei der Einschätzung halfen Fahrradhändler Axel Kuhse, Schlossermeister Norbert Kempa und Martin Elshoff, Vorsitzender des Regionalverbandes Rostock des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC).

Die erste Überraschung: Es gibt sehr viele verschiedene Ständer. Die zweite: Bei Noten von 1 bis 5 gab es nur einmal die Note 1 (Nummer 1) und einmal die Note 2 (6), aber sechsmal die Note 3 (3, 4, 5, 9, 13, 14), sechsmal die Note 4 (7, 10, 11, 12, 15) und zweimal die Note 5 (2, 8).

Kriterien sind für Axel Kuhse: 1. Wie gut steht das Fahrrad in dem Ständer? Dabei gehen die meisten Produzenten vom breitesten Rad und von einem 28-er aus. Wichtig demzufolge: die Höhe und die Breite. 2. Wie gut kann ich das Rad in dem Ständer sichern? Kuhse sagt, dass es am besten wäre, wenn das Hinterrad in den Ständer passen würde. Das funktioniert aber bei den wenigsten Ständern. 3. Wie viel Räder bekomme ich problemlos unter? Hier müssen Mindestabstände eingehalten werden, damit nicht zu viele Standmöglichkeiten frei bleiben.

Standsicherheit und die Möglichkeit Rahmen und Laufrad zusammen anschließen zu können, sind für Martin Elshoff am wichtigsten. Er favorisiert Bügel mit Querholmen. Gemieden werden von ihm Fahrradklemmen, die als Felgenkiller gelten. Außerdem wichtig: sichere Standorte. Elshoff spricht von "sozialer Kontrolle". Noch einen Schritt weiter sieht er alle Ständer - wie am Güstrower Bahnhof -, die überdacht sind.

Der Güstrower Schlossermeister Norbert Kempa stellte vor Jahren Fahrradständer her. Aus der Erfahrung empfiehlt er vor allem: Räder dürfen aus einem Ständer nicht herausrollen und die Ständer müssen aus festem Material bestehen.

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