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Lokales

23. August 2017 | 00:20 Uhr

Super Elbparty mit vielen Helfern

vom

Wittenberge | Mehr als 100 Elbetreiber, 33 Freizeitathleten auf den Freiwasserstrecken und viele, viele Schaulustige am Wasser: Wenn am Elbebadetag Tausende Menschen an den Strom kommen, um eine riesige Party zu feiern, ist Sicherheit oberstes Gebot. Diese Veranstaltung, die die FreizeitPark Wittenberge GmbH gemeinsam mit dem SchwimmClub Delphin und dem „Prignitzer“ organisiert, gelingt nur, weil jedes Jahr viele ehrenamtliche Helfer von THW, Feuerwehr und DRK-Wasserwachten präsent sind.

Die Elbetreiber mit Booten begleiten, sie mit Snacks und warmem Tee versorgen, erschöpfte Schwimmer aus dem Wasser ziehen, kleine Wunden verarzten, Trost spenden oder unterwegs anfeuern – all das tun die Männer und Frauen in Uniform.

„Insgesamt koordiniere ich rund 30 Mann von THW, Feuerwehr und den Wasserwachten aus Wittenberge, Perleberg, Karstädt und Pritzwalk“, sagt Einsatzleiter Ronny Pieth. „Welches Boot hat welche Aufgabe, wer sichert wann am Wasser welchen Wettkampf ab – alle Informationen laufen hier bei mir zusammen.“ Viel Verantwortung, die Pieth gern auf sich nimmt. „Ein ganzes Wochenende draußen anwenden, was man gelernt hat – das macht auch Spaß.“

Die Freude daran, anderen zu helfen, ist es, die die meisten Freiwilligen jedes Jahr wieder an die Elbe führt. „Seit dem ersten Elbebadetag sind wir dabei, und heute ist es neben dem Stadt- und Hafenfest unser größter Einsatz im Jahr“, sagt Ernst-Günter Böhmfeld, Leiter der DRK-Wasserwacht Wittenberge.

Und in früheren Jahren sei ihre Kompetenz auch öfter gefordert gewesen. „Unterkühlte Schwimmer, die sich selbst überschätzen, oder Kreislaufprobleme durch zu viel Sonne – bei solchen Sachen waren wir immer zur Stelle und haben geholfen, in diesem Jahr ist es aber eher ruhig, die Leute sind mit der Zeit vernünftiger geworden.“ Doch ist der Elbebadetag für Böhmfeld mehr als ein Einsatz. „Es ist ein Zusammentreffen von Freunden und Gleichgesinnten, die man zum Teil schon lange nicht mehr gesehen hat.“

Notarzt Christian Berndt, ebenfalls freiwillig vor Ort, bringt die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit auf den Punkt: Wenn wirklich mal etwas passiert, und kein kompetenter Helfer ist vor Ort, schadet das nicht nur dem Veranstalter, sondern der Stadt und der ganzen Region. Deswegen sind wir hier.“

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erstellt am 26.Jun.2011 | 07:43 Uhr

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