Sturmtief Norina streift den Nordwesten

<fettakgl>Feuerwehrleute aus Klein Trebbow</fettakgl> beseitigen Sturmschäden im Nordwesten.<foto>mett</foto>
Feuerwehrleute aus Klein Trebbow beseitigen Sturmschäden im Nordwesten.mett

svz.de von
13. Juli 2010, 08:52 Uhr

Nordwestmecklenburg | Sturmtief Norina hat am Montagabend große Verwüstungen in Norddeutschland angerichtet. Auch in der Landeshauptstadt hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun, abgebrochene Äste von den Straßen zu entfernen oder Fluten von Regenwasser abzupumpen.

Die Region um Rehna und Gadebusch blieb aber weitestgehend verschont von Norina. Es seien hier und da einige kleiner Äste von den Bäumen gebrochen, berichtet die Gadebuscher Polizei auf Anfrage.

Außerdem seien die Feuerwehren aus Mühlen Eichsen und Goddin nach Neu Frauenmark ausgerückt. Dort war durch den starken Wind ein Baum mit einer Stromleitung kollidiert und war in Flammnen aufgegangen. Die alarmierten ehrenamtlichen Brandschützer löschten den Baum.

Auch im Bereich Lützow, bei Söhring, musste die Feuerwehr eingreifen. Dort hatte auf einem Feld ein Strohballen gebrannt. Die Polizei geht davon aus, dass dieses Feuer durch einen Blitzschlag ausgelöst wurde. Die freiwillige Feuerwehr aus Badow löschte den Brand umgehend.

Dass der südliche Nordwestkreis von größeren Schäden verschont blieb, zeigen die Bilanzen aus der Nachbarschaft. In Hagenow war eine Linde auf den Konsum-Markt gestürzt und innerhalb weniger Minuten wurden verschiedene Feuerwehren alarmiert, um umgestürzte Bäume von der Straße zu räumen. Auch während des Unwetters ausgelöste Brände mussten gelöscht und teilweise überflutete Straßen vom Wasser befreit werden.

Des Weiteren kam es auf der Bundesstraße 106 zwischen Lübstorf und Schwerin zu Verkehrsbehinderungen. Stärkere Äste blockierten dort die Straße, zeitweise kam es sogar zu Vollsperrungen.

Ein ähnliches Bild bot sich Autofahrern und Einsatzkräften der Feuerwehren auf der Landesstraße Mühlen Eichsen in Richtung Schwerin sowie auf einigen Nebenstrecken östlich des Stepenitztals.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen