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Lokales

13. Dezember 2017 | 21:51 Uhr

Stressiges S-Bahnfahren

vom

svz.de von
erstellt am 08.Aug.2010 | 06:49 Uhr

Rostock | Ob mit dem Auto oder mit der S-Bahn: Die Hanse-Sail-Besucher brauchten zu den Hauptverkehrszeiten viel Geduld und Gelassenheit, um zu den Schiffen zu gelangen. Volle Bahnwagons und verzögerte Abfahrtszeiten kosteten viele Gäste Nerven. Marcel Drews, Vorsitzender des Fahrgastverbandes "Pro Bahn" in Mecklenburg-Vorpommern hat zur Hanse Sail den Test gewagt und ist die Strecke Rostock-Warnemünde abgefahren, um sie zu bewerten. Alle 7,5 Minuten sollte ein Zug nach Fahrplan über die Gleise rollen, doch der Takt verschob sich im Laufe des Tages immer wieder. Drews sagt: "Es bilden sich erfahrungsgemäß Menschentrauben an den Umsteigepunkten Lütten Klein und Lichtenhagen, ein- und aussteigende Menschen halten die Züge länger auf, als es im Fahrplan vorgesehen ist." Doch die Deutsche Bahn hat auf dieses Problem reagiert: Zu den Hauptverkehrszeiten zur Hanse Sail wurden mehr Schaffner eingesetzt, die die Türen notfalls schließen konnten, wenn Fahrgäste die Züge zu lange aufhalten. Drews sagt: "Der Service der Deutschen Bahn verbessert sich von Jahr zu Jahr, ist aber immer noch ausbaufähig." Die zusätzlich eingesetzten Züge kamen in diesem Jahr aus Berlin und Brandenburg und trugen dazu bei, den S-Bahnverkehr flüssiger zu machen.

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