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Knöllchen bringen Schwerin im Jahr mehr als 500 000 Euro ein : Stress an der Parkuhr: Stadt macht Kasse

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Was viele Schweriner ärgert, bessert Jahr für Jahr die Kassen der Landeshauptstadt auf. Das Verteilen von so genannten Knöllchen brachte der Residenzstadt im vergangenen Jahr ihrer Verwaltung zufolge 525 000 Euro ein.

svz.de von
erstellt am 09.Jun.2011 | 07:35 Uhr

Schwerin | Was viele Schweriner ärgert, bessert Jahr für Jahr die leeren Kassen der Landeshauptstadt auf. Das Verteilen von so genannten Knöllchen brachte der Residenzstadt im vergangenen Jahr ihrer Verwaltung zufolge 525 000 Euro ein. Im Jahr 2009 waren es sogar knapp 600 000 Euro.

Die meisten Parksünder gibt es demnach in der Innenstadt. Dort ist der Parkdruck am größten - zu viele Autos für zu wenige Abstellmöglichkeiten. Aus diesem Grund liegt das Hauptaugenmerk der Außendienstmitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes auch auf den Schweriner Stadtteilen Alt-, Schelf-, Pauls- und Feldstadt. 27 Angestellte sind im Namen der Verwaltung auf den Straßen Schwerins unterwegs. Ausgerüstet sind sie mit einem elektronischen Gerät für die Datenerfassung, Fotoapparat für die Beweisaufnahme, Kugelschreiber und wetterfester Kleidung - Gerätschaften, zu denen auch gern einige Schweriner greifen würden, um selbst gegen wildes Parken vorzugehen. Denn nach SVZ-Informationen erreichen zahlreiche Bürgerhinweise die Verwaltung, wo Falschparker stehen. Für viele Autofahrer sind aber hauptsächlich die Ordnungshüter in Blau ein "rotes Tuch". Allerdings sind auch die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes häufig genervt, "dass die durch sie ausgeführte notwendige Tätigkeit nicht von allen respektiert wird", teilt die Verwaltung mit.

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