Straße nach Zaschendorf voll gesperrt

Voll gesperrt ist   die Straße von der B104 nach Zaschendorf. Michael Beitien
Voll gesperrt ist die Straße von der B104 nach Zaschendorf. Michael Beitien

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04. September 2010, 01:57 Uhr

Zaschendorf | Das Dorf Zaschendorf ist für Autofahrer voraussichtlich bis zum 25. September nur über Müsselmow zu erreichen. Die Straße zur B104 wurde voll gesperrt.

Durch eine Zuweisung aus dem Konjunkturpaket kann die Gemeinde Kuhlen-Wendorf diese Straße ausbauen. Bisher war die Fahrbahn zwischen drei und dreieinhalb Meter breit, erklärte gestern Bürgermeister Ralf Toparkus. Jetzt erhält sie einheitlich das im ländlichen Wegebau geltende Standardmaß von dreieinhalb Metern. Daneben bleibt ein Sommerweg, so dass auch größere Fahrzeuge ausweichen und aneinander vorbei kommen. Der früher unbefestigte Weg wurde in den 1950er-/60er-Jahren gepflastert und in den 70er-Jahren geteert, berichtete Toparkus. Die Gemeinde war in der Pflicht, wieder den Standard herzustellen.

Weitere Straßenbauten sind nach Ansicht des Bürgermeisters durchaus wünschenswert. Das betrifft insbesondere die Strecken Richtung Liessow und Buchholz und damit zur Autobahn. Allerdings würden da die Nachbargemeinden nicht mitspielen. Toparkus sieht allerdings auch Gefahren, wenn zu viele Straßen zwischen den Dörfern asphaltiert werden. Sie haben nur eine begrenzte Lebensdauer, erklärte er. Und die Gemeinden sind später mit Instandsetzung und Reparatur überfordert. "Wenn jeder Ort eine vernünftige Straßenzuführung hätte, dann hat das Sinn", so Toparkus. Möglicherweise sollten einige in den vergangenen Jahren asphaltierte Straßen wieder als Landwege zurück gebaut werden. In der Gemeinde wird diskutiert, was aus der Straße Müsselmow-Zaschendorf wird, die durch ein Moorgebiet führt und seit der Wende zweimal erneuert wurde: Baut man statt in Asphalt als Pflasterstraße oder geht man wieder zurück auf einen unbefestigten Landweg?

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