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Brüel Winterruhe am Roten See

Von Roswitha Sphr | 20.12.2017, 05:00 Uhr

Neuer Pächter von Blockhütte und Campingplatz zieht nach erster Saison Bilanz. Wenn der See zufriert, gibt es Glühwein auf dem Eis

Die Rollläden an den Fenstern sind heruntergelassen, die Tür der Blockhütte am Roten See ist verschlossen. „Für Familien- oder Betriebsfeiern öffnen wir aber weiterhin“, sagt René von der Heyden. Der gebürtige Wariner, jetzt in Brüel zu Hause, hatte Mitte Mai diesen Jahres Blockhütte und Campingplatz von der Stadt gepachtet. Und musste bei Null anfangen. Eine solch große Baustelle vorzufinden, habe er dann doch nicht gedacht, hatte er in einem früheren SVZ-Gespräch erklärt.

Und so war denn seine erste Saison – erst am 22. Juli wurden wieder Gäste in der Blockhütte begrüßt, recht kurz.

„Es war eine harte Saison“, resümiert er. Der August sei noch in Ordnung gewesen, mit Schulbeginn und Dauerregen habe dann „das Wetter alles weggespült, was da war“, sagt von der Heyden mit Verweis auf den Campingplatz. Von den 20 Stellflächen für Dauercamper sind vier frei. Weitere 30 Plätze hält er für Urlauber vor, die ein Zelt aufbauen wollen. Der Campingplatz am Roten See punktet vor allem mit seiner besonderen Lage. „Die Natur begeistert immer wieder. Ich habe für 2018 Anfragen aus Bayern und Baden-Württemberg“, sagt er.

Seinen Fokus legt der 49-Jährige jetzt auf die Blockhütte. „Wir wollen erst einmal ankommen“, begründet er, warum es große Veranstaltungen wie bei dem vorherigen Pächter nicht gibt. Wohl aber kleinere wie das Knobeln von Mitte Oktober bis zur Vorwoche immer sonnabends um 18.30 Uhr, wenn der Raum nicht durch eine Feier belegt ist. „Die Leute kommen aus Brüel und Warin, aber auch bis aus Wismar und Schwerin. Ab 20. Januar geht es weiter. Wir haben mit 25 Teilnehmern angefangen, dann waren mit über 30 eigentlich immer alle Plätze besetzt“, so von der Heyden.

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