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Dabel Tagesmütter weihen Straße ein

Von Roland Gttler | 28.03.2018, 21:00 Uhr

Neue, 210 Meter lange Pflasterstraße Zu den Achtertannen in Dabel jetzt fertig. Das Wetter verzögerte den Bau.

Mit einem Spaziergang zum nahen Wald und zurück weihten die Dabeler Tagesmütter Anja Sauerwein und Martina Baumgart-Kersting mit den Kindern das 210 Meter lange und 5,50 Meter breite neue Pflasterband in der Straße Zu den Achtertannen ein. Zudem wurden hier fünf neue LED-Straßenlampen gesetzt.

Gestern gegen 10 Uhr war die offizielle Übergabe im Beisein von Dabels Bürgermeister Herbert Rohde, Planer Rolf Hilgenstock sowie Jörg Rußbült von der Sternberger Verwaltung und einem Vertreter der Baufirma. Die Firma habe gute Arbeit geleistet, so Rohde. Störend war das Wetter, denn eigentlich sollte die anthrazitfarbene Pflasterung anstelle der alten, teils arg maroden Spurbahn bereits Weihnachten fertig sein. Doch Petrus machte einen dicken Strich durch diese Rechnung. Die Bauarbeiten deswegen aber nicht im November zu beginnen und – wie von Bürgern gefordert – ins Frühjahr zu verlegen, gehe gar nicht mehr. „Aufs Wetter nimmt keiner der entscheidenden Verantwortlichen heutzutage mehr Rücksicht“, sagte Rußbült.

Laut Bürgermeister ist die neue Straße „eine Aufwertung für die gesamten angrenzenden Objekte, bald wird wieder Ruhe einziehen“, so Herbert Rohde. Wegen des Straßenausbaus gab es nicht nur turbulente und hitzige Debatten im Ort, sondern auch eine Protestplakat-Aktion (SVZ berichtete). „Ich war auch erst skeptisch wegen des dann zunehmenden Fahrzeugverkehrs. Aber ich finde jetzt die Straße gut. Wir sorgen schon dafür, dass sich alle ordentlich bewegen, indem wir in der Straßenmitte gehen.“ Wie überall im Dorf gilt auch hier Tempo 30. Zudem hat die Arztfamilie Dr. Elke und Dr. Rainer Brandt beim örtlichen Metallbaumeister Joachim Hecht zwei große Hinweistafeln in Auftrag gegeben. Darauf steht: „Bitte Schrittgeschwindigkeit Seniorenwohnanlage“ und auf der Rückseite „Danke für die Rücksichtnahme“.