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Dabel Straßenausbau: Nadelöhr soll verschwinden

Von Roland Gttler | 07.02.2019, 05:00 Uhr

Dabeler Durchgangsstraße Am Mattenstieg soll ausgebaut werden. Planentwurf liegt im Amt aus. Anlieger müssen nichts zahlen

Die Straße „Am Mattenstieg“ misst etwa 470 Meter. Nach über 25 Jahren soll sie in diesem Jahr erneuert werden. Auf der Gemeindevertretersitzung im Dezember wurde sich – wie berichtet – nach intensiver Erörterung auf die Formulierung „Sanierung ab 2019“ geeinigt. Die seinerzeit verworfene Amtsvorlage mit der Wortwahl „Ausbau“ hätte unweigerlich Anliegerbeiträge zur Folge gehabt.

Doch das Thema ist durch die Entscheidung der Landesregierung , mit Stichtag 1. Januar 2018 keine Anliegerbeiträge mehr zu erheben, vom Tisch „Wir werden für den Ausbau keine Beiträge von den Bürgern erheben und verlassen uns da ganz auf die Zusage vom Land“, bekräftigt Bürgermeister Herbert Rohde auf Nachfrage der Redaktion.

Aktuell liegt der Planentwurf im Amt für Bau- und Liegenschaften in Sternberg bis Monatsende für Hinweise und mögliche Einwände aus. Im Anschluss soll sich die Dabeler Gemeindevertretung, so der derzeitige Fahrplan, im März mit dem Straßenausbau Am Mattenstieg erneut beschäftigen. Ende 2018 hatte es dazu bereits im Rahmen einer Bauausschusssitzung eine Bürgerversammlung gegeben.

Wie die Redaktion von Edwin Junghans aus der Sternberger Verwaltung erfuhr, sieht der Entwurf eine Gesamtausbaubreite der Straße auf dann 10,30 Meter vor. Der bisherige Gehweg bleibt erhalten, künftig soll es nach den Planungen auch auf der gegenüberliegenden Seite einen solchen mit einer Breite von 1,60 Metern geben. Zudem sind längsseits in Fahrtrichtung zwei Meter breite Parktaschen geplant. Der Straßenkörper selbst soll von jetzt 4,50 auf dann 5 Meter verbreitert werden. Dabei bringt es die jetzige Straße längst nicht überall auf eine Breite von 4,50 Meter. Es gibt hier ein mit bloßem Auge sichtbares Nadelöhr. Bei der Straße Am Mattenstieg handelt es sich um keine Dabeler Anlieger-, sondern um eine Durchfahrtsstraße.

Edwin Junghans rechnet, was die konkrete Ausschreibung des Straßenausbaus betrifft, „nicht vor dem zweiten Halbjahr“. Damit wäre das und die Vergabe bereits ein Thema für die am 26. Mai zu wählende. neue Gemeindevertretung.