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Sporthalle Warin Strammer Zeitplan bis Ende Juli

Von Rdiger Rump | 12.03.2015, 20:45 Uhr

Bei der Sanierung der Wariner Sporthalle wurde gestern das neue Dach fertig. / Nach der Ausschreibung aller Gewerke liegt die Gesamtsumme ein Fünftel unter Kostenrechnung.

Nun erhalten noch Gesimskasten und linker Giebel eine Haut aus Zinkblech wie das Dach der Halle. Der rechte Giebel vom Schulhof aus
gesehen ist bereits damit versehen. Für Jan Rutenberg, Ronny Lehrmund und Martin Rudzko ein echtes Heimspiel, wie sie sagen, denn der Auftrag war an die Wariner Bauklempnerei Stefan Kosmala gegangen. Sonst seien die Wege zu den Baustellen oft um Weiten länger.

Die Sanierung von Halle und Sanitärtrakt, nach der Kindertagesstätte die größte Investition im diesjährigen Haushalt der Stadt, hat mit dem zweiten Schulhalbjahr am 16. Februar begonnen. „Eigentlich wollten wir in den Winterferien anfangen, aber wir mussten auf die Genehmigung für den Abriss des Hallendachs warten. Bei Asbest dauert das ein paar Wochen länger“, erklärt Rico Benthin vom Planungsbüro Polzer in Neukloster.

Gleichzeitig seien günstige Preise erzielt worden. „Die Ausschreibung ist gut gelaufen. Wir liegen insgesamt etwa 20 Prozent unter der Kostenberechnung, bei einigen Gewerken recht deutlich, bei anderen weniger“, sagt Anke Mansour, Leiterin des Bauamtes Neukloster-Warin. Die Lose seien beschränkt ausgeschrieben gewesen, wie es der so genannte Wertgrenzenerlass ermögliche, und die Aufträge überwiegend an Handwerksbetriebe aus Warin und der näheren Umgebung gegangen. „Die können günstiger kalkulieren, weil die Anfahrtswege viel kürzer sind als bei denen, die von sonstwo kommen“, meint der Planer. So werde nach dem Hallendach als nächstes auch das vom Sanitärtrakt durch eine Wariner Firma, die Dirk Friedrich Bedachungs GmbH, erneuert, wegen der geringen Neigung wie bisher mit Bitumen.

Für das dringend nötige Vorhaben, das dem Schul- und Vereinssport Sicherheit gibt, überbrachte Innenminister Lorenz Caffier im Juni 2014 einen Förderbescheid über 200 454 Euro. Dem hatte allerdings eine Grobplanung zugrunde gelegen, die mit der Antragstellung drei Jahre alt war. Gestiegene Baupreise und eine Projekterweiterung sprengten inzwischen den Kostenrahmen. So wird jetzt der Zuschnitt vom Sanitärtrakt verändert. „Der war völlig verwinkelt. Um in die Halle zu kommen, ging es um drei Ecken. Deshalb werden Wände geschlossen und an anderer Stelle neue hochgezogen“, erklärt Mansour. Dadurch erhalte die Halle einen direkten Zugang.