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Angelsport in Sternberg Steganlage komplett erneuert

Von Traudel Leske | 07.12.2017, 05:00 Uhr

Der Angelsportverein „Sternberger See“ zog Jahresbilanz und zeichnete erfolgreiche Mitglieder aus.

Die Mitglieder des Angelsportvereins (ASV) „Sternberger See“ zogen im Sternberger Rathaussaal Jahresbilanz. Von den 161 Mitgliedern, davon 18 Frauen, waren 47 anwesend.

In seinem Jahresbericht ging Vorsitzender Armin Butz eingangs auf eine Problematik ein, die ihm besonders am Herzen liegt: die Situation mit dem Dorschfang. „Auch wenn die Festlegung so getroffen ist, dass das Mindestmaß auf 35 Zentimeter gesetzt wurde und nur noch fünf Stück pro Tag gefangen werden dürfen – in der Laichschonzeit nur drei Stück - hält unser Landesangelverband an unserer Agenda 45-0-10 fest. Also Mindestmaß auf 45 Zentimeter, Fangverbot in der Laichschonzeit und zehn Stück Entnahme für den Rest des Jahres.“

Dann berichtete der Vorsitzende voller Stolz, dass die Steganlage am Sternberger See komplett erneuert wurde. Dafür habe es vom Landesangelverband eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 2200 Euro gegeben. „Zusätzlich haben wir von unseren Rücklagen noch 1100 Euro investiert“, so Armin Butz. „Die Stege wurden mit 4,5 Zentimeter starken, geriffelten Bohlen aus sibirischer Lärche belegt. Damit könnten wir in den nächsten zehn bis 15 Jahren Ruhe haben.“ Den größten Anteil an der Fertigstellung habe Hansi Augustat, der auch den Hut dabei auf hatte. Weitere Helfer waren die Ludwig Zirnsack und Olaf Bär sowie Manfred Beckmann. Mit Unterstützung von Detlef Volkmann wurde im Bereich des Vorstandszimmers ein Fenster erneuert. Grob zusammengerechnet, habe man auf beiden Anlagen (Sternberger und Luckower See) rund 8000 Euro investiert (inklusive Toilettencontainer, abflusslose Grube, Bauwagen und Erneuerung der Stege). Ein großer Teil der Arbeiten wurde selbst realisiert. „So kamen am Sternberger See im Jahr 2017 mit Stichtag 1. November insgesamt 735 Stunden zusammen. Am Luckower See waren es 76 Stunden.“

Armin Butz berichtete aber auch von einer Änderung der Boots- und Geländeordnung. Danach sollten Angelsport-freunde, die einen Schlüssel für das Vereinsgelände, aber keinen Bootsliegeplatz haben und noch keine 75 Jahre alt sind, drei Arbeitsstunden erbringen. „Nach unserer Kenntnis hat das aber bisher keiner getan. Deshalb wird das Geld für nicht geleistete Stunden mit einkassiert.“ Und er gab den Hinweis, alle Boote ins Winterlager zu bringen.

Auch zu den jährlichen Veranstaltungen nahm Butz Stellung. „Einige Veranstaltungen werden recht gut besucht. Und auch der Einsatz bei deren Sicherstellung ist gut abgesichert.“ Nicht zufrieden sein könne man aber mit der Teilnahme an Veranstaltungen wie An- und Abangeln, Vereinsangeln und Paarangeln. Aber auch beim Skaten und Knobeln könnten es mehr Teilnehmer sein.

Zufrieden sei man aber mit der Teilnahme an den Kaffee- und Grillnachmittagen. Und auch das Angeln mit und für Menschen mit Behinderungen konnte lobend erwähnt werden. „Es konnten wieder rund 100 Leute auf dem Gelände gezählt werden.“

Stellvertretend für alle aktiven Sportfreunde und deren Partner wurden Hansi Augustat, Ludwig Zirnsack, Birgit Janz, Margarete und Wolfgang Nevermann, Marita Laasch, Detlef Volkmann, Jurek Klaus Konrad und Horst Horst Gellfart genannt.

Und für die besten Petrijünger gab es, wie gewohnt noch eine Auszeichnung. So wurden Alf Janz, Olaf Bär, Frank Roob und Jurek-Klaus Werner mit einer Ehrenurkunden „In Anerkennung hoher Verdienste um das Angelgeschehen“ und der dazugehörigen Medaille in Bronze ausgezeichnet. Als Sieger beim Skat konnte Frank Roob und beim Knobeln Detlef Volkmann mit einem Pokal ausgezeichnet werden.