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4. Dorfweihnacht Selbst aus Rostock kamen die Gäste

Von Roland Gttler | 11.12.2017, 12:00 Uhr

Jesendorf ist längst ein Geheimtipp über die unmittelbare Region hinaus.

Die Jesendorfer Dorfweihnacht, gestern von 11 bis 18 Uhr mit ihrer 4. Auflage, ist längst zu einem Geheimtipp über die unmittelbare Region hinaus geworden. So brachte der 72-jährige Gerd Meier aus Rostock zwischendurch eine kleine Krippe zum Auto. Diese hatte seine Frau bei Krippenbauer Arno Diederichs entdeckt und gekauft.

Bei der Dorfweihnacht war wie stets auch Diederichs’ Hof involviert. Neben den insgesamt 17 Krippen bot der Hausherr zur Stärkung auch Waffeln, Glühwein und Lammtopf an. Schräg gegenüber in der Lindenallee wartete die Feuerwehr mit Gegrilltem und Kinderpunsch auf; im Gemeindehaus des Feuerwehrgebäudes sorgten die Jesendorfer Laienspielgruppe sowie der Förderverein der Feuerwehr für Kaffee und Kuchen. „Alles mit viel Liebe selbst gebacken“, wie Marion Heidemann, die Chefin der Laienspielgruppe, beim Anblick der vielen Torten und Kuchen hervorhob. Zudem gab es hier u.a. einen Bücher-Trödelstand sowie Basteln für Kinder. Und Hobby-Näherin Sandra Burandt „bot ein bisschen Deko und Taschen an, damit alles etwas bunter aussieht“. Mit dabei bei der Dorfweihnacht waren auch wieder die Kirche, die Bastelstube von Antje Sturbeck und natürlich das Gutshaus von Uwe und Katrin August – draußen wie drinnen.

„Ich bin zum zweiten Mal hier. Das Ambiente ist einfach wunderbar. Augusts machen quasi ihr Wohnzimmer auf für alle. Ich käme nicht auf die Idee, Leute in mein Wohnzimmer zu lassen“, betonte Simone Gellfart aus dem Ventschower Ortsteil Kleekamp, die Patchworkarbeiten anbot. Beate Holter vom Alpkahof in Hamberge bei Grevesmühlen war ebenso nach Jesendorf gekommen wie Katrin Janoske aus Goldberg mit Gestricktem. Sie leitet dort eine kleine Frauengruppe, die verschiedene Handarbeiten mache.

Im Gutshaus gab es zudem Handwerksarbeiten und Feinkost.

In der offenen Kirche lud die Gruppe „Saitenspinner“ zum Lieder singen ein, es trat ferner ein Posaunenchor auf und um 17 Uhr gab’s ein Krippenspiel durch die Wariner Kirchengemeinde. Bereits eine Stunde zuvor, mit dem Dunkelwerden, brannten auf der 4. Dorfweihnacht wieder die Schwedenfeuer.