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Brüel Lustige Reise nach Tüddeldorf

Von Roswitha Sphr | 26.12.2017, 21:00 Uhr

Puppen-AG spielte im Mehrgenerationenhaus für Besucher des lebendigen Adventskalenders. Viel Zustimmung für Veranstaltungsreihe

Der Rabe hatte sich auf dem Hof platziert, Kasper, Seiltänzerin Dicke Tilla, Akrobat Schön und Grauer Elefant warteten hinter den weit geöffneten Fenstern. „Die Kinder holen sich im Dezember einen Adventskalender in die Wohnstube, sie sollen nicht die Einzigen bleiben, deshalb gibt es den lebendigen Adventskalender bei uns seit 2011“, begrüßte Anke Zelas, Jugendsozialarbeiterin im Mehrgenerationenhaus, dessen Träger der Verein Haltestelle ist, am Freitagabend alle Gäste im Hof. So wie in jedem Jahr seit sieben Jahren die Familien Klammer und Ohms den Auftakt zu den im Durchschnitt 15 Veranstaltungen geben, findet die letzte im Brüeler Mehrgenerationenhaus statt, bevor sich am Heiligabend in der Stadtkirche die Tür zu den Gottesdiensten öffnet.

In diesem Jahr überraschte die Puppen-AG des Hauses mit Angela Ludwig (Dicke Tilla), Heike Wiechmann (Kasper, der hauptberuflich Bürgermeister ist), Katrin Spalkhaver (Akrobat Schön), Anke Zelas (Grauer Elefant) und Evelyn Schütze-Schulz (Rabe) das Publikum.

Die Idee, Puppen zu basteln, ein Stück zu schreiben und aufzuführen, war nach einem Gartenfest vor sechs Jahren entstanden. Seitdem wird die illustre kleine Gesellschaft immer mal wieder zum Leben erweckt wie in diesem Jahr auf dem Fest im umgestalteten Pfarrgarten oder am Freitagabend beim lebendigen Adventskalender. Die Geschichte ist immer wieder neu, aktuell aus der Feder von Katrin Spalkhaver und Heike Wiechmann -, Ort aber bleibt das fiktive Tüddeldorf mit Bezug zum realen Brüel.

Der viele Beifall war denn auch hoch verdient und der Spaß am Vorgetragenen den Puppenspielern ebenso anzusehen wie den Zuschauenden.


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