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Brüel Kita-Geburtstag mit Party gefeiert

Von Roswitha Sphr | 06.11.2014, 23:26 Uhr

Vor einem Jahr zogen alle Kinder ins Brüeler Haus Am Mühlenberg.

Mira, Luisa, Josefine und Victoria flatterten als kleine Hexen durchs Haus, Carlos steckte in einem Räuberkostüm und Lenny kam als kleines Schlossgespenst daher. Die Jungen und Mädchen der Brüeler Kita „Kinderparadies“ feierten den ersten Geburtstag ihrer neuen Einrichtung mit einer Kostümparty unter dem Motto: „Geister, Hexen und Kobolde geistern durch das Haus“.

Wie SVZ berichtete, war das ehemalige Seniorenhotel Am Mühlenberg zu einer modernen Kita umgebaut worden, in die dann im vergangenen Herbst auch die Steppkes aus der Einrichtung in der Schulstraße umgezogen sind.

„Die Kinder fühlen sich wohl. Hier können wir viel mehr machen, das war in der anderen Kita nicht möglich“, sagt Erzieherin Christine Sulkowski, die die Drei- bis Vierjährigen betreut. So gibt es jetzt u. a. einen Kreativraum mit Wasseranschluss, einen Wintergarten, der zum Multifunktionsraum wird, eine Kinderküche mit Herd und Backofen, ein Mädchenzimmer...

„Wir haben uns gut eingelebt und denken, dass auch die Kinder und Eltern mit dem Gebäude zufrieden sind“, pflichtet Erzieherin Ramona Benke aus der Gruppe der Fünf- und Sechsjährigen bei. Sorgenkind sei noch der Spielplatz, der naturnah gestaltet werden soll. Schade sei, so Benke, dass einige Bäume so stark heruntergeschnitten werden mussten, hatten sie den Kindern doch auch als Schattenspender gedient.

Kita-Leiterin Heike Möller bilanziert ein aufregendes erstes Jahr im neuen Haus. Die Freude über den Umzug sei Anfang des Jahres durch einen Wasserschaden und einer damit einhergehenden vorübergehenden Sperrung von Räumen getrübt worden, erinnert sie. „Wir sind überglücklich, dass alles wieder fertig ist. Und auch unter diesen Umständen wurden alle Kinder immer liebevoll betreut“, betont Möller.

180 Mädchen und Jungen gehen derzeit in die Einrichtung: 23 in die Krippe, 80 in den Kindergarten und 77 in den Hort. Die Einrichtung würde gern mehr Kinder aufnehmen, aber weil Personal fehle, sei die Betriebserlaubnis begrenzt worden.

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