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Warin Hier fühlen sich die Kinder wohl

Von Roswitha Sphr | 23.02.2014, 22:01 Uhr

Es gab einen Tag der offenen Tür im Wariner Haus der Zukunft, das seit einem Jahr in Trägerschaft der Felicitas gGmbH ist.

„Perfekt“, findet Jonas die Waffeln, streicht noch ein wenig Schokolade drauf und beißt genussvoll hinein. Der Zehnjährige aus Klein Labenz kommt gern in das Wariner Haus der Zukunft und gehört so auch am Tag der offenen Tür zu den Besuchern. Dazu hatten Birgit Jepsen, Sozialarbeiterin und Verantwortliche im Haus, und der Träger, die gemeinnützige Gesellschaft Felicitas aus Wismar, am Freitagnachmittag eingeladen. „Hier macht es Spaß. Ich kann Computer spielen und treffe mich mit Freunden“, zählt Jonas auf. Auch Paul (9) aus Warin, der sich wie Jonas und Maximus als Waffelbäcker versucht, gefällt, dass man im Haus spielen oder aus Angeboten wählen kann. Und prima findet er, wenn alle gemeinsam schnippeln, kochen und essen. Emely und Alizée sitzen an einem kleinen Tisch mit vielen Farben, Stiften und Pinseln. Die beiden Neunjährigen bemalen sich die Gesichter. Alizée wohnt jetzt in Brüel, kennt aber aus ihrer Zeit in Warin viele, erzählt das Mädchen und, dass sie mit Lea-Sophie (9), Emely und Laila (7) gleich noch ein bisschen im Garten des Hauses toben möchte.

Nicht zum ersten Mal, aber auch nicht so oft wie die Kinder, sind Wolfgang Franke (63) und Klaus Schnäckel (71) im Haus der Zukunft. Während Schnäckel ein gebürtiger Wariner ist, ist Franke erst im vergangenen Sommer aus Thüringen hierher gezogen. Ihm gefalle das Haus sehr, sagt er. Die beiden Männer trinken einen Kaffee und freuen sich über den Trubel, der an diesem Nachmittag herrscht. „Wir hatten wenig, aber wir haben mit unserer Freizeit mehr anzufangen gewusst als mancher Jugendlicher heute“, merkt der 63-Jährige an. Mit großem Interesse hören die Männer auch den Worten von Brigitte Habl zu. Die 92-Jährige verbindet mit dem Gebäude, dem früheren Pfarrwitwenhaus, eine besondere Geschichte.

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