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Bolz 25 Jahre Sommergalerie Rainer Stuchlik

Von Redaktion svz.de | 02.06.2017, 11:37 Uhr

Mit einem Konzert- und Tanzprogramm wird das Jubiläum am Pfingstsonnabend und -sonntag in Bolz gefeiert

Alle Jahre wieder, im Mai, wenn ringsum in der hügeligen Landschaft der blühende Raps auf den Feldern leuchtet, zieht Dagmar Stuchlik in das alte norddeutsche Bauernhaus auf dem Rosinenberg von Bolz. Nach dem Tod ihres Mannes, des Malers und Grafikers Rainer Stuchlik, pflegt und bewahrt sie dessen künstlerisches Erbe. Mitte der 1970er-Jahre hatte es den Maler nach Mecklenburg gezogen. Dagmar Stuchlik erzählt: „Von einer Studienreise von Rügen kommend, blieb er hier hängen und verliebte sich in diese Landschaft. Bei Fritz Prange und seiner Frau, beide damals in der LPG arbeitend, fand er hilfreiche Aufnahme. Als er nach Berlin zurückkam, schwärmte er: ,Hier möchte ich ein Zimmer mieten!’“.

Bei dem gemieteten Raum blieb es nicht. Eine frühe Tuscharbeit zeigt ein Haus mit Birken am Hügel, das ihn besonders beeindruckte. Für wenig Geld konnt er es mieten. Hier lebte und arbeitete er fortan, von hier aus startete er seine zahlreichen Studienreisen nach Norwegen, in die Bretagne, die Provence, nach Spanien, Jugoslawien, Marokko und Mexiko.

Wo ehemals Stall und Heuboden waren, wurde 1992 die erste Ausstellung der „Sommergalerie Rainer Stuchlik“ eröffnet. Seitdem kommen jährlich viele Kunstinteressierte hierher.





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