zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. Oktober 2017 | 04:41 Uhr

Dabel : Zwischen Tradition und Neuem

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Der Festgottesdienst setzte den Schlusspunkt hinter die Dabeler Kirchengemeinderatswahl. Die gewählten Mitglieder wurden am Sonntag vorgestellt.

„Mit dem heutigen Tage sind alle gefassten Beschlüsse gültig“, setzte Pastor Siegfried Rau am Sonntag den Schlusspunkt hinter die Kirchengemeinderatswahl der Gemeinde Dabel. Bereits gut zwei Wochen zuvor hatte dieser in seiner konstituierenden Sitzung Beschlüsse gefasst, die nun nach der offiziellen Einführung und Segnung währende des Sonntagsgottesdienstes in Kraft treten.


Große Ausführung neuer Luther-Bibel für Altar


Christine Klement war als Vorsitzende bestätigt worden, ihre Vertretung übernehmen in der neuen Periode Petra Dose und Ingrid Kuhlmann. Weitere Mitglieder sind Annegret Bayer, Jürgen Holländer, Hannelore Küssner, Günter Möller, Daisy Aulich und Sybille Teschner. Letztere sieht in dieser Amtszeit die Herausforderung „Traditionen aufrecht zu
erhalten, aber auch das Neue zu begrüßen und zu erfüllen.“ „Dazwischen wollen wir die Lücke schließen“, ergänzte Daisy Aulich.

Pastor Rau würdigte das Engagement der Ehrenamtlichen, indem er in einem Gebet für die „Männer und Frauen dankte, die ihre Zeit und ihre Kraft investieren, um die Geschicke der Gemeinde zu lenken“. Er dachte auch an alle, die in der Vergangenheit das Leben der Gemeinde lebendig gestaltet haben: Renate Lohrmann, Martina Krebs, Anke Förster, Heinrich Die und Katharina Kuhlmann hatten sich der Wahl nicht erneut gestellt.

„Ja, mit Gottes Hilfe“, gelobten die neun Mitglieder und sind mit diesen Worten bereit, die Verantwortung für die Leitung der Kirchengemeinde, den Gottesdienst, für die diakonischen und missionarischen Aufgaben sowie für Lehre, Leben und Ordnung der Kirche zu übernehmen. Um das Wort Gottes ging es Pastor Rau auch, als er nicht nur den Kirchenältesten eine neu überarbeitete Luther-Bibel übergab, sondern sie ebenfalls in großer Ausführung für den Altar der Kirchengemeinde überreichte. „Möge Gott es schenken, dass die Freude an Gottes Wort hier in der Gemeinde wachse und erblühe“, sagte er. Er wünsche sich, „dass wir wieder zu einer Bibel lesenden Gemeinde werden“. Denn was nütze es, wenn etwa 3000 Männer und Frauen die Bibel überarbeiteten, wenn sie zugeschlagen bleibt oder im Bücherregal verstaube.

In einer lebendigen Predigt zur Jahreslosung stimmte er die Gemeinde noch einmal auf das neue Jahr und die Zeit mit dem neuen Kirchengemeinderat ein.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen