Brüel : Zwei große Investitionen beendet

Bürgermeister Jürgen Goldberg (3. v. r) Mitte Juni bei der Freigabe des ausgebautes Weges zum  Roten See stadtauswärts. Fotos: roswitha spöhr
Bürgermeister Jürgen Goldberg Mitte Juni bei der Freigabe des ausgebautes Weges zum Roten See stadtauswärts. Fotos: roswitha spöhr

Der Brüeler Bürgermeister Jürgen Goldberg antwortet auf SVZ-Fragen zu 2015 und dem neuen Jahr.

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07. Januar 2016, 16:34 Uhr

In den ersten Tagen des neuen Jahres ist Zeit für einen Ausblick auf 2016, aber ebenso für eine Rückschau auf das vergangene Jahr.
Redakteurin Roswitha Spöhr stellte ihre Fragen Jürgen Goldberg, ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt
Brüel.

Worüber haben Sie sich 2015 mit Blick auf die Stadt Brüel einschließlich der Ortsteile besonders gefreut?

Jürgen Goldberg: 2015 ist für die Stadt und ihre Ortsteile recht erfolgreich gewesen. Zwei kommunale Investitionsvorhaben haben wir verwirklicht. Die Friedhofs-Feierhalle konnte mit eigenen Mitteln saniert werden, so dass die Trauerfeiern nun in würdiger Umgebung stattfinden können. Mit Hilfe von Fördergeldern und dem nötigen Eigenanteil konnte der ausgebaute Weg zum Roten See außerorts zur Jahresmitte freigegeben werden. Zum Jahresende waren die umfangreichen Ausgleichspflanzungen am Galgenberg und am Kreuzsee erledigt.

Erfreulich ist, dass durch private Investoren mehrere Gebäude in Brüel, Keez, Golchen und Thurow saniert bzw. neu gebaut worden sind.

Ich bin auch froh, dass die erheblichen Schäden des Tornados vom 5. Mai doch schnell behoben werden konnten.

Gefreut habe ich mich, dass so viele Bürgerinnen/Bürger sich für die Entwicklung unserer Region engagieren, sich verantwortlich fühlen und mittun, sei es in den lebendigen Vereinen und Gruppen, bei den Festen der Stadt, im Naturschutz, in der Kinder- und Jugendarbeit... Dafür möchte ich mich bedanken. Mein Dank geht auch an die Mitarbeiter des Bauhofs, die all die Aktivitäten in der Stadt tatkräftig unterstützen.

Worüber haben Sie sich geärgert?

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Klar ist es ärgerlich, wenn Geschaffenes mutwillig beschädigt wird, wenn privater Unrat unsachgemäß entsorgt wird, wenn die Containerplätze allgemeine Abfallplätze werden. So entstehen unnötige Mehrkosten für die Stadt, auch Mehrarbeit für den Bauhof. Ärgerlich ist auch die Respektlosigkeit einiger gegenüber den historischen Gedenksteinen auf dem Vogelstangenberg.

In einem früheren SVZ-Gespräch nannten Sie den Straßenbau ein Dauerthema. Der Weg zum Roten See wurde Orts auswärts 2015 ausgebaut, Thurow hat einen neuen Gehweg bekommen. Für die Schmiedestraße läuft die Vorplanung und über die Flurneuordnung gibt es Chancen für eine bessere Zufahrt nach Alt Necheln. Baustellen bleiben u. a. die Feldstraße und der Alleeweg.

Es muss stets sorgsam überlegt werden, was vorrangig gebaut bzw. wieder hergestellt werden soll. Die Maßnahme Schmiedestraße – nötig wegen der Kita und dem Einkaufsmarkt – kann nur realisiert werden, wenn ein positiver Förderbescheid überreicht wird und die Eigenmittel vorhanden sind, was einen genehmigten Haushalt 2016 voraussetzt. Die Chancen für die Straßensanierung Necheln über die Flurneuordnung Warnow II sind recht gut.

In der Stadt sind einige Gehwege in die Jahre gekommen und müssen dringend erneuert werden.

Das ganze Gespräch lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

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