Wismar/Warin : Zunahme bei Vermögens-Delikten

Peter Kowaleczko (Leiter des Kriminalkommissariats Wismar) und Polizeisprecherin Nancy Schönenberg während der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2015.
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Peter Kowaleczko (Leiter des Kriminalkommissariats Wismar) und Polizeisprecherin Nancy Schönenberg während der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2015.

Entgegen dem Trend im Nordwestkreis verzeichnet die Polizei im vergangenen Jahr im Amtsbereich Neukloster-Warin mehr Straftaten als 2014

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26. April 2016, 21:59 Uhr

Die gute Nachricht zuerst: Die Anzahl der Straftaten in Nordwestmecklenburg ist im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um knapp vier Prozent auf insgesamt 9  966 gesunken. Die schlechte Nachricht: Im Amtsbereich Neukloster-Warin verzeichnet die Polizei im gleichen Zeitraum mit 601 Straftaten einen Anstieg der Kriminalität um gleich 9,27 Prozent. Im Jahr 2014 lag die Zahl der Straftaten hier noch bei 550. Der Anstieg erklärt sich laut Polizeipressesprecherin Nancy Schönenberg einzig und allein durch „Vermögens- und Fälschungsdelikte. Alles andere ist rückläufig.“ Zur deutlich angestiegenen Deliktgruppe gehört auch die Internetkriminalität vom gefälschten Online-Shop bis zum Betrug im Rahmen des Bezahlvorgangs.

Eine besondere Rolle spielen in der Kriminalität in Nordwestmecklenburg die Höhe geschnellte Zahl an Wohnungseinbrüchen. „Von 122 im Jahr 2014 ist die Anzahl der Wohnungseinbruchdiebstähle im Jahr 2015 auf 224 deutlich gestiegen“, erklärt Dr. Michael Peters als Polizeidirektor der Polizeiinspektion Wismar. Dies ist auch deshalb besonders augenfällig, weil die Anzahl dieser Delikte landesweit rückläufig ist. „Warum wir in den zurückliegenden Monaten vermehrt davon betroffen sind, lässt sich nicht richtig erklären“, sagt der Leiter des Wismarer Kriminalkommissariats, Peter Kowaleczko.

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