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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. Dezember 2017 | 15:56 Uhr

Zahrensdorf : Zum 777. Verkleidung erwünscht

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Vorbereitung des Dorffestes in Zahrensdorf läuft auf Hochtouren.

von
erstellt am 27.Feb.2015 | 23:32 Uhr

„Das Programm für die 777-Jahr-Feier steht im Wesentlichen“, sagt Alfred Nuklies, Zahrensdorfer Bürgermeister. Dreimal habe die Vorbereitungsgruppe schon zusammen gesessen, am kommenden Mittwoch, 4. März, finde das nächste Treffen statt. Rund 20 Leute wären jedes Mal dabei, freut er sich.

Vom 5. bis 7. Juni 2015 wollen die Zahrensdorfer nun wieder feiern, das 777-Jubiläumsjahr ihres Dorfes. Der Anlass ist ungewöhnlich. Doch nach dem großen Erfolg der 775-Jahr-Feier mit einem dreitägigen anspruchsvollen Programm gab es schnell Gedanken, vielleicht zwei Jahre später wieder etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen. Denn wie hatte der Bürgermeister seinerzeit auf der Dankeschönveranstaltung für Organisatoren und Helfer im „Hinterland“ gesagt: „Die Arbeit zu diesem Fest war auf viele Schultern verteilt. Wir sind stolz auf unsere vielen Helfer, denn wenn es darauf ankommt, ist Verlass auf die Zahrensdorfer“ (SVZ berichtete).

Beginnen soll das Dorffest am 5. Juni nachmittags mit einem Kindertreffen bei den Zahrensdorfer Tagesmüttern. Für den Abend ist ein „Polterabend“ angedacht, „bei dem es Informationen zur geplanten Fusion der Gemeinden Zahrensdorf und Langen Jarchow gibt“, sagt Alfred Nuklies. Für die Musik an diesem Abend wollen die „Nordlichter“ sorgen.

Am Sonnabend, dem 6. Juni, wird mit einem kräftigen Trommelspiel der Tag eröffnet. Die Besucher dürfen sich freuen auf Friesenpferde, das Spielmobil der Landjugend, Glücksrad, eine Hundevorführung, das Infomobil der Jäger, das Tanzatelier Buratino, die Jugendfeuerwehr, einen Imker, eine Strohburg... Mit Blick auf die Fusion gibt es gibt Überlegungen für eine Rundfahrt durch beide Gemeinden. Viele Leute würden wieder mitmachen, beim Fest und jetzt bei den Vorbereitungen. „Das ist wieder das Schöne“, sagt der Bürgermeister. Und wer sich einbringen möchte, kann immer noch dazu kommen. „Wir haben auch die Idee, dass Leute wieder historische Gewändern anziehen oder Bezug auf die noch nicht so ferne Vergangenheit nehmen. Das kann ein Pionier sein, eine Verkäuferin im Konsum oder ein Schaffner.“ Für den dritten Tag des Dorffestes, den 7. Juni, kündigt Nuklies dann noch ein Programm vom Kloster Dobbertin an.

„Wir haben eine kleine Summe für das Dorffest im Haushalt geplant, freuen uns aber über erste Spenden. So hat es eine größere schon von der Stahl- & Bauschlosserei Liese gegeben. Das entlastet unsere Haushaltskasse“, so Nuklies.  

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