Brüel : Zuhause tolle Ferienwoche erlebt

Den Frühstückstisch  hatte Jörg-Peter Krüger für die Teilnehmer der Brüeler Ferienfreizeit mit Schulsozialarbeiterin Martina Herrmann allmorgendlich in der Blockhütte gedeckt.
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Den Frühstückstisch hatte Jörg-Peter Krüger für die Teilnehmer der Brüeler Ferienfreizeit mit Schulsozialarbeiterin Martina Herrmann allmorgendlich in der Blockhütte gedeckt.

Die Brüeler Schulsozialarbeiterin Martina Herrmann organisiert schon seit zehn Jahren eine Ferienfreizeit am Roten See.

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04. August 2016, 12:00 Uhr

„Die Kanufahrt war schön. Die war sehr, sehr lustig. Wir sind im Kreis gefahren und auch fast gekentert. Aber die Sonne hat geschienen“, schwärmt Leni. Und erzählt auch gleich noch, dass sie beim Brüeler Schützenverein mit Pfeil und Bogen schießen durfte. „Die Woche war insgesamt ganz cool“, ist das Fazit der Elfjährigen nach fünf Tagen Ferienfreizeit am Roten See.

Schon seit zehn Jahren geht Schulsozialarbeiterin Martina Herrmann in die fünften Klassen der Regionalen Schule in Brüel und erzählt den Kindern von der Möglichkeit, am Roten See eine Ferienfreizeit zu machen, wenn sie nicht in den Urlaub fahren. Inzwischen gebe es einige, die schon nachfragten, ob sie im nächsten Jahr wieder mitkommen könnten, freut sie sich über das Interesse. Aber natürlich „sind es auch immer wieder neue Schüler“. Nicht nur die Angebote innerhalb der Woche würden punkten, weiß sie, sondern „auch das Beisammensein, das Gesellige“.

Für die Ferienfreizeit wählt Herrmann immer den gleichen Ort zum Übernachten aus, den Campingplatz am Roten See. „Die Bedingungen sind optimal. Wir haben den See und die Natur, können die Angebote hier nutzen und werden von Jörg-Peter Krüger in der Blockhütte bestens verpflegt.“

Zehn Mädchen und Jungen aus den Klassen fünf bis sieben hatten sich dieses Mal für die Sommerfreizeit entschieden, wobei Siebtklässler Patrick Martina Herrmann „schon ein bisschen“ unterstützt hat. Finanziell gefördert von Jugendamt und Schulförderverein mussten die Teilnehmer nur einen geringen Eigenanteil für das Zelten, die Verpflegung und das Programm bezahlen. Und das war mit Kanufahrt auf der Warnow, Nachtwanderung, Grillen, Baden, Stockbrot backen, Ballspielen, Besuch beim Schützenverein u.a.m. wieder abwechslungsreich.

Gut gefallen haben die Angebote auch Jonas. „Auf dem Schießplatz durften wir zugucken, wie Tontauben durch die Luft fliegen und abgeschossen wurden. Wir haben gesehen, wie schwer es ist, die zu treffen. Und ich weiß jetzt, dass die nicht getroffenen später eingesammelt, aber nicht noch einmal benutzt werden. Sie könnten auseinander springen“, erklärt der Elfjährige. Viel Spaß gemacht hat Jonas ebenso das abendliche Grillen und das Baden im See – er hat im letzten Jahr in den Sommerferien die Schwimmstufe in Gold abgelegt –, aber „am allerbesten war das Essen von Peter“, so der Elfjährige.

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