Alleen in Gefahr : Zu viele Baumlücken

Beidseits der Straße  von Golchen nach Brüel bietet sich ein solches Bild. Fotos: roswitha spöhr
Beidseits der Straße von Golchen nach Brüel bietet sich ein solches Bild. Fotos: roswitha spöhr

An der Straße von Brüel nach Golchen sind besonders Pflaumenbäume betroffen

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01. Dezember 2017, 12:00 Uhr

„Wir sollten uns vielleicht einmal die Alleensituation in der Region anschauen“, ermunterte Weike Aselmeyer, Mitglied im Brüeler Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, auf der jüngsten Sitzung und wiederholte ihr Anliegen einen Abend später in der Einwohnerfragestunde im Ausschuss für Umwelt und Tourismus. Auffallend sei, so Aselmeyer, dass an der Bundesstraße aus Brüel kommend in Richtung Keez viele Straßenbäume fehlen, aber es auch in Richtung Golchen viele Lücken gebe. „Alleen sind das Markenzeichen für uns.“

Umweltausschussvorsitzende Nadine Borawski kündigte an, dass man sich mit dem Landwirtschaftsministerium in Verbindung setzen wolle, um Möglichkeiten des Alleenfonds auszuloten. Wegen der Bäume an der Bundesstraße werde sie mit dem zuständigen Straßenbauamt sprechen.

„Was nach den Stürmen an der Straße nach Golchen passiert ist, ist verheerend. Die Pflaumenbäume sind eine Gefährdung für den Straßenverkehr. Wir müssen über den Alleenfonds versuchen, eine Neupflanzung zu bekommen“, erklärte Fritz Kliefoth. Wenn die Sirene bei einem Sturm ertöne, fahre die Feuerwehr zum Golchener Weg, um dort einen Schaden zu beseitigen, meinte er.

„Wir fahren zuerst dorthin, wo der Schaden ist, aber auf dem Rückweg nach Golchen raus“, so Bernd Pilz, der sich auch in der freiwilligen Feuerwehr engagiert.

Auf der Straße nach Golchen und auf dem Keezer Damm soll es noch einmal eine Begehung mit der Baumgutachterin und einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes geben, um aufzunehmen, „wo was gemacht werden soll“, informierte Bürgermeister Jürgen Goldberg. Dem Ausschuss war wichtig, dass dabei auch eine mögliche Lückenbepflanzung angesprochen werden soll. Auf die Frage, warum am Golchener Weg von den beschädigten Bäumen noch ein Teil stehe, erklärte Goldberg, dass diese so besser durch den Bauhof abgenommen werden können.

Hans-Heinrich Erke machte darauf aufmerksam, dass in den Kastanien am Weg zum Roten See in Brüel viel Totholz sei. „Es gab in diesem Jahr eine Untersuchung und eine Kostenschätzung. Die Pflegearbeiten müssen in 2018 erfolgen“, so der Bürgermeister.

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