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Sternberger Seenland : Zu Fuß, per Rad oder im Fischerkahn

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Den Naturpark Sternberger Seenland zu entdecken, ist auf viele Arten möglich. Tipps für die Zeit vom 4. bis zum 7. September

von
erstellt am 02.Sep.2017 | 05:00 Uhr

Auf geführten Touren sind Einheimische und Urlauber eingeladen,
unsere schöne Region zu erkunden. Nach den Angaben der Veranstalter haben wir einen Überblick zusammengestellt.


Ins Klaasbachtal bei Neukloster


„Auf den Spuren der Eiszeit“ geht es mit Hans-Werner Lübcke am Montag, dem 4. September, um 10 Uhr in das Klaasbachtal bei Neukloster. Treffpunkt ist am Klosterhof 2 in Neukloster (Landschulheim). Die Wanderung führt zum Neuklostersee, über die Halbinsel bis in das Erosionstal des Klaasbaches. Dort wird auf dem Rundweg das Klaasbachtal erwandert und rückwegs am Neuklostersee entlang wieder der Startpunkt erreicht. An kurzen Stopps werden Ausführungen gemacht, wie das Klaasbachtal geformt wurde, der Neuklostersee entstanden ist und ob es Zusammenhänge zwischen der Bildung der tiefen Täler des Klaasbaches, dem Neuklostersee und dem Warnow-Durchbruchstal gibt. Die Tour dauert etwa 2,5 Stunden. Der Unkostenbeitrag für die Wanderung beträgt 3 Euro.


Mit Stadtführer durch Sternberg


Immer montags beginnt um 10 Uhr ein geführter Stadtrundgang durch die Sternberger Innenstadt, auf dem selbst Einheimische
sicherlich noch etwas Neues entdecken können. Treffpunkt ist auf dem Markt.


Wanderung zum Glasermoor


„Biber und Glashütten –
Wanderung zum Glasermoor“ hat Petra Zoschnik
ihre Touren überschrieben, die jeden Dienstag und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr stattfinden. Die Durchführung wird ab zwei Erwachsene garantiert. Treffpunkt ist in Kritzow bei Langen Brütz die Bushaltestelle. Obolus: neun Euro / Erwachsene, 4,50 Euro / Kind ab sechs Jahre.

Die Wanderer sind zirka drei Kilometer auf einem bequemen, naturbelassenen Weg unterwegs. Es ist eine Tour, bei der es, vor allem für Kinder, immer etwas zu entdecken gibt, sagt Zoschnik. Infos: www. petour.de.


Übern See bis nach Groß Raden


„Jetzt fahren wir übern See“ heißt es dienstags. Mit dem Fischerboot geht es von Sternberg nach Groß Raden und zurück. Abfahrzeiten sind 10 und 14 Uhr ab Sternberg, Seestraße 13, sowie
11 und 15 Uhr ab Groß Raden an der Badestelle.


Ins Gebiet der Oberen Seen


Am Donnerstag, 7. September, führt Hans-Werner Lübcke Wanderfreunde in das Gebiet der Oberen Seen. Treffpunkt für die Rundwanderung ist um 10 Uhr an der Rezeption des Campingplatzes am Luckower See in Sternberg. „Nachdem wir über den Judenberg gewandert sind und die B 104 gequert haben, erreichen wir das Gebiet. Es wird Erläuterungen zum Vordringen der Gletscher geben, warum der Sternberger Kuchen nur hier zu finden ist, wo er ,gebacken‘ wurde und auch zu den Torf- und Kalkgruben“, kündigt Lübcke an. Sollte die Einkehr beim Fischer erwünscht sein, gibt es auch zu Fischaufzucht und Fischerei in den Seen Ausführungen durch Fischermeister Frischke. „Wir werden etwa 2,5 Stunden wandern. Der Unkostenbeitrag beträgt drei Euro.

Im Anschluss an die Wanderung besteht die Möglichkeit, bei Fischer Frischke für fünf Euro geräucherte Forelle zu essen. Dafür bitte ich um eine kurze Anmeldung bei mir bis zirka 17 Uhr des Vortages unter Telefon 0178/ 6957389“, erklärt er.


Durch die Sternberger Glaziallandschaft


Am Donnerstag, dem 7. September, startet um 10 Uhr an der Rezeption des Campingplatzes in Sternberg wieder eine geführte Radwanderung. Die Tour führt zuerst zur Sagsdorfer Brücke mit dem geschichtsträchtigen Reformationsgedenkstein, zu dem der Wanderführer informiert. Weiter geht die Fahrt durch den Wald zu einem versunkenen See. Was hier im Jahr 1978 passiert ist und warum der See diesen Namen bekommen hat, kann dort auch auf einer Tafel gelesen werden. Die Radwanderung führt nun nach Groß Görnow und ins beeindruckende Warnow-Durchbruchstal. Die Holzbrücke wird überquert, und vom Wanderführer erfahren die Teilnehmer unter anderem, wie das Durchbruchstal entstanden ist. Über Buchenhof geht es weiter nach Groß Raden und auf dem Rad- und Wanderweg nach Sternberger Burg. Dort wird am Kamelhof ein Stopp eingelegt. Auf dem Fahrradweg geht es zurück zum Ausgangspunkt Campingplatz am Luckower See.

Für die zwei- bis dreistündige Tour wird ein Obolus von drei Euro / Person erhoben. Für Inhaber der Kurkarte ist die Teilnahme kostenlos.

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